Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
(Joachim Ringelnatz)

 

 

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Förderverein der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim finanziert Musikinstrumente


Der “Verein der Freunde der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim e.V.“ macht es sich schon seit 1977 zur Aufgabe, die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) ideell und materiell zu fördern. Und dieser selbstgestellten Aufgabe wurde der Verein in den letzten Jahren ganz besonders im musischen Bereich gerecht. Wo sonst könnten ideelle und materielle Unterstützung besser verknüpft werden als bei Anschaffungen für den Fachbereich Musik? So ermöglicht ein Klassensatz Metallophone im Wert von circa 5000.- Euro im engsten Sinn ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand, dem sich die PGRS+ nicht nur in ihrem Schullogo verpflichtet sieht. Die Cajónes, aus Peru stammende Musikinstrumente, die auf Deutsch Kistentrommeln genannt werden, bereiten den Schülerinnen und Schülern besonders großen Spaß. Sie werden mit den Händen gespielt und eignen sich ausgezeichnet dazu, Begleitsätze zu bekannten Popsongs zu spielen. Und das demonstrieren die Musikkurse der PGRS+ regelmäßig bei der Gestaltung der Abschluss- und Begrüßungsfeiern. Somit gelingt es den 240 Mitgliedern des Vereins durch einen Jahresbeitrag von nur 10.- Euro, das Lernen an der PGRS+ immens zu bereichern und vielen Kindern zum allerersten Mal die Möglichkeit des aktiven Musizierens zu geben.

 
 

Klasse 8b freut sich über die nagelneuen Metallophone
Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak (l.) freut sich gemeinsam
mit Musiklehrerin Svitlana Weisenburger und der Klasse 8b
über die nagelneuen Metallophone

 

 
 

Text und Foto: Markus Jung

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim begrüßt die neuen Fünftklässler


Am Dienstag, dem 30.08.2016, war für 70 frischgebackene Fünftklässlerinnen und Fünftklässler endlich der große Tag gekommen. Im Rahmen einer Willkommensfeier in der Wahagnies-Halle wurden drei fünfte Klassen begrüßt. Endlich erfuhren die Kinder, ob die beste Freundin oder der beste Freund tatsächlich in dieselbe Klasse kommt und wer die neuen Klassenlehrerinnen sind. Dies war gleich doppelt spannend, ist es doch an der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+) üblich, den Klassen gleich zwei Klassenleitungen zur Seite zu stellen.

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak stellte vorab mit Konrektor Thomas Hasenöhrl, der Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach, dem Erzieher in Ausbildung Steffen Mahr und dem FSJ-ler Sven Blechl Mitarbeiter vor, die die Kinder in den nächsten Jahren auf ganz unterschiedliche Art und Weise begleiten werden. Außerdem stellte sie die Schülervertretung in Person der Schüler- und Unterstufensprecherinnen vor, die den neuen Mitschülerinnen ebenfalls alle erdenkliche Hilfestellung und Unterstützung versprachen. Dann packte die Rektorin den Schülerinnen und Schülern symbolisch Mut, Vertrauen und Ehrlichkeit in die Schulranzen und war zuversichtlich, dass die Kinder so ausgestattet einen guten Weg gemeinsam gehen können. Dazu beitragen werden die zahlreichen Paten aus den höheren Klassen, die ihren Zöglingen in den nächsten Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Bürgermeister Peter Christ, einst selbst Schüler dieser Schule, gratulierte den Kindern und Eltern zu ihrer Schulwahl. Die PGRS+ sei eine sehr gut geführte und ausgezeichnet ausgestattete Schule, in der die Kinder gut aufgehoben seien.

Die 6. Klassen empfingen ihre um ein Jahr jüngeren Gäste ebenfalls herzlich und hießen sie unter anderem mit dem Schoolbag-Rap und dem englischen Lied “Simon says“ samt Tanz willkommen.

Und dann machten sich die neuen Klassen zusammen mit ihren Eltern und Lehrkräften ganz gespannt auf den Weg, um zu guter Letzt auch noch ihre Klassensäle kennenzulernen.

 

Die Schülervertretung und die Klassenleiterinnen stellen sich vor
Die Schülervertretung und die Klassenleiterinnen stellen sich vor
 

 

Die 5c mit ihren beiden Klassenleitern Carla Boba und Jochen Gärtner
Die 5c mit ihren beiden Klassenleitern Carla Boba und Jochen Gärtner

 


Text und Fotos: Markus Jung


 

 

“Die Anonyme Giddarischde“ besuchen die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Einen Schulanfang der besonderen Art erlebten am Montag, dem 29.08.2016, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim. Thomas Edsel Merz und Roman Nagel, Frontsänger und Gitarrist der Band “Die Anonyme Giddarischde“ , folgten einer Einladung der Klasse 8a. Der Musik- und Deutschunterricht der etwas anderen Art, der natürlich im Pfälzer Dialekt gehalten wurde, vermittelte vor allem Wissen über die Historie der Pfalz und die Pfälzer Lebensart. Besonders herausgehoben wurde der Stellenwert der Bäche, vor allem des Rehbachs, der zu früherer Zeit zum Flößen genutzt wurde und eine wichtige Lebensader darstellte. Dieses Wissen rund um Pfalz, Wald und Wein wurde mit einigen Liedern der erfolgreichen Mundartband kombiniert. Die Unterrichtsstunde endete mit dem gemeinsamen Singen des “Pfalzliedes“, das an dieser Stelle natürlich nicht fehlen durfte.

 

Klassenleiterin Christina Fuchs-Risch stellt “Die Giddarischde“ vor
Klassenleiterin Christina Fuchs-Risch stellt “Die Giddarischde“ vor
 



Text: Christina Fuchs-Risch
Foto: Philipp Fuchs

 


 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim verabschiedet den Abschlussjahrgang 2016


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss, aber auch mit viel Abschiedswehmut ging die diesjährige Entlassfeier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) nach unterhaltsamen zwei Stunden zu Ende.

"heute Hugo – morgen Boss" –  unter dieses Motto hatten die 94 Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen die Veranstaltung gestellt und tatsächlich waren die Aussichten auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft selten so gut wie derzeit. Den ersten wichtigen Schritt auf diesem Weg sind die Jugendlichen nun gegangen, ob mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss Ioder dem Berufsreifeabschluss, beide ermöglichen den Einstieg in das Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Sieben der Schülerinnen und Schüler haben sich nachträglich für das 10. Schuljahr an der PGRS+ qualifiziert und werden der Schule somit erhalten bleiben. Scheinbar war das Dasein als "Hugo" an der PGRS+ gar nicht so unerträglich …

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak begrüßte zunächst die Gäste der gut besuchten Abschlussfeier, die von den Schülerinnen, Schülern und deren Lehrkräften organisiert worden war. Es folgte ein herzlicher Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit des vergangenen Jahres, der nicht nur dem Kollegium und ihrem Schulleitungsteam um Konrektor Thomas Hasenöhrl und die pädagogische Koordinatorin Magda Hellstern galt, sondern auch der Schulsekretärin Sylvia Albrecht, dem Hausmeister Dietmar Fink, dem äußerst engagierten Schulelternbeirat mit Anja Köglmeier und Michael Gabel als Vorsitzenden und dem Förderverein, die alle in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen von großer Bedeutung für den Erfolg der Schule seien. Der Kreisbeigeordnete Manfred Gräf betonte denn auch genau diesen beeindruckenden Erfolg einer integrativen Realschule plus und Ganztagesschule, der nicht zuletzt an den konstant hohen Anmeldezahlen abzulesen sei.
 
Dann wurde das Mikrofon an das Moderatorenduo der Feier übergeben: Kelly Hammer und Rosa Forster aus der Klasse 10a führten charmant und humorvoll durch ein kurzweiliges Programm. Es wurde parodiert, gesungen und getanzt, und die Klasse 10 b versuchte sich an einer Schulversion von „Wer wird Millionär?“, was auch ohne Günther Jauch ganz hervorragend gelang.

Mit den Abschlusszeugnissen erhielten Nathan Biru und Alina Schalk Buchpreise der Ministerin für Bildung für besonderes Engagement in ihren jeweiligen Klassen, den Schulpreis für hervorragende Leistungen bekamen Michael Sapeta und Robert Glor und schließlich verlieh der Schulelternbeirat den Schulsozialpreis an Kevin Schlaps. Jennifer Sebastian wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Pfalz-Metall als beste Physikschülerin ausgezeichnet.

Abschließend wurden zahlreiche Erinnerungsfotos gemacht - die Feier wurde bei hochsommerlichem Wetter im Freien mit einer Luftballonaktion beschlossen, bei der Ballons die Zukunftswünsche der Jugendlichen in den Böhl-Iggelheimer Abendhimmel trugen. Für die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler war damit der Tag allerdings noch nicht vorüber, sie feierten mit Freunden und Familie ausgiebig weiter.



Der Abschlussjahrgang 2016
Der Abschlussjahrgang 2016

 

 

Text und Foto: Markus Jung

 

 

KiTZ-Theaterkumpanei aus Ludwigshafen zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Die zehnten Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim erlebten eine Theatervorstellung der besonderen Art. Am Ende ihres Stückes bat die Darstellerin Bahar Adnar nämlich nicht nur zu sich auf die Bühne, sie servierte darüber hinaus eine Spezialität ihrer iranischen Heimat und reichte Tee. Zuvor hatte die Schauspielerin ihre Lebensgeschichte erzählt. Ihre Jugend verbrachte sie in einem liberalen Elternhaus in Teheran, fand früh Anerkennung als Sängerin, ging einem Beruf nach, hatte ihr eigenes Einkommen. Alles keine Selbstverständlichkeiten für eine Frau im Iran. Die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben allerdings erfüllte sich nicht. Zu gering der Verdienst, zu eng das Korsett, das Religion und Tradition ihrer Generation auferlegen. Bereits alleine auf die Straße zu gehen, stellte für sie ein Abenteuer dar. Würde sie die Sittenpolizei wegen eines zu lockeren Kopftuches wieder festnehmen? Würden die Eltern sie ein weiteres Mal aus einer Polizeistation auslösen müssen? Allein und unzufrieden entsteht der Entschluss, in Deutschland zu studieren. Hier heiratet sie einen Deutschen, lebt freier, erfährt aber auch neue Abhängigkeiten, Ablehnung und wieder Einsamkeit. Kolleginnen sprechen nicht mit ihr, oft fühlt sie sich auf ihre Religion reduziert. Obwohl der deutschen Sprache mächtig, verstummt sie, verliert mit dem Gesang auch die Lieder ihres Großvaters und damit ein Stück ihrer Identität. Immer wieder vermisst sie nun sogar das laute und schmutzige Teheran. Als Regisseur Peer Damminger auf sie aufmerksam wird, entsteht das Stück „ZAADGAH – Heimat im Kopf“. Dieser Monolog vor Bildern ihrer Heimat ermöglicht den Jugendlichen einen spannenden Perspektivwechsel. Wie fühlt sich das an, fremd zu sein, eine neue Sprache lernen zu müssen, zu verstummen und immer wieder mit Vorurteilen und Ablehnung umgehen zu müssen? Wie begegnen einem die Deutschen, wie wird jemand bei uns aufgenommen, der anders aussieht und nicht fehlerfrei spricht? Ein interessanter Austausch, an den sich die Schülerinnen und Schüler im günstigsten Fall nicht nur wegen der leckeren Eierspeise erinnern werden.
 


Baha Adnar vor preisgekrönten Fotografien des Ludwigshafener Künstlers Dominic Jan Geis
Baha Adnar vor preisgekrönten Fotografien
des Ludwigshafener Künstlers Dominic Jan Geis
 


 Bei Tee und Omlett fällt das Gespräch mit den Theatermachern wesentlich leichter
Bei Tee und Omlett fällt das Gespräch
mit den Theatermachern wesentlich leichter
 



Text und Fotos: Markus Jung