Tag der Menschenrechte – Schülerinnen und Schüler der PGRS plus pflegen Stolpersteine in Böhl-Iggelheim


Mit viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit kümmerten sich 18 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der PGRS plus um die vor fünf Monaten verlegten Stolpersteine in Böhl-Iggelheim. Unterstützt wurden sie anlässlich des Tages der Menschenrechte von ihrer Lehrerin Ulrike Lösch-Schölles, der Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach, der Rektorin Lisa Kasprowiak und Werner Scarbata vom Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus/Böhl-Iggelheim. Sie sprachen an den drei Verlegestellen über die Menschen, die dort im zweiten Weltkrieg aus ihren Häusern vertrieben worden waren. Eifrig brachten sie die 12 bronzenen Stolpersteine wieder auf Hochglanz und stellten Blumengestecke dazu. Außerdem ergänzten sie die zentrale Gedenkstelle um einen Text, der darauf aufmerksam macht, dass am 10.12. weltweit all der Menschen gedacht wird, denen Unrecht getan wurde oder in der heutigen Zeit getan wird. Auch in Zukunft werden sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag um die Stolpersteine bemühen – sie waren beeindruckt von den Geschichten der Menschen und von dem, was ihnen angetan wurde.



Schülerinnen und Schüler reinigen die Stolpersteine
Schülerinnen und Schüler reinigen die Stolpersteine …

 

 Schülerinnen und Schüler gedenken der Menschen und deren Schicksalen
… und gedenken der Menschen und deren Schicksalen

 

 

Text und Fotos: Elisabeth Kasprowiak

 

 

 

Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim feiert ihren traditionellen Adventsbasar


Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und die Böhl-Iggelheimer wüssten kaum ihre Lieben zu beschenken ohne die immer neuen Ideen des Adventsbasars der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+). So war es nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr wieder viele Besucher zu den liebevoll gestalteten Ständen der einzelnen Klassen strömten. Diese hatten in den letzten Wochen gesägt, gehämmert und gebastelt, gekocht und gebacken, um ihren Gästen ein abwechslungsreiches Angebot an Originellem und Außergewöhnlichem bieten zu können. Endlich konnten sie nun Eltern und Freunde begrüßen, um Präsente an die Frau und nebenbei ein wenig Bares in die Klassenkassen zu bringen. Im reichhaltigen Angebot fanden sich Adventskränze to go, Öle, Kräutersalze, Geschenkboxen, selbstgepresster Apfelsaft und selbstverständlich Weihnachtsgebäck, aber auch Schmuck aus Kaffeepads, Marmeladen und hochwertiger Christbaumschmuck aus Holz.

 

Die Klasse 6a präsentiert Christbaumschmuck aus Holz und Cakepops
Die Klasse 6a präsentiert Christbaumschmuck aus Holz und Cakepops


Abseits der Stände wurden die Gäste durch eine Feuerjonglage und ein Bühnenprogramm unterhalten, das von den Schülerinnen und Schülern der PGRS+ bestritten wurde. Sie präsentierten eine kurzweilige Revue, bei der gesungen, rezitiert und musiziert wurde. Mit Rosa Forster und Kelly Hammer führten die beiden Schülersprecherinnen gekonnt durch den Abend. Begonnen wurde mit einem Menuett von Johann Sebastian Bach, bei dem der Geigensolist Dennis Imo, 5b, von der Klasse 6a auf Orff-Instrumenten begleitet wurde. Christian Eisel, 9a, befriedete in Gedichtform den ewigen Disput zwischen Christkind und Weihnachtsmann und der Zauberer Magic Allesandro, zugegebenermaßen kein Schüler der PGRS+, bewies zur großen Freude der ganz jungen Gäste, dass man Weihnachtgeschenke auch per Magie herstellen kann. Das Programm endete mit einem Auftritt der Schulband, die ihr Publikum sehr erfolgreich zum Mitsingen einlud. Lediglich zur Scheckübergabe durch Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak an die Hungermarsch-Veranstalter um Reinhold Saur übernahmen die Erwachsenen kurz die Bühne. Die diesjährige Spendensumme von fast 2500.- Euro wurde durch mehrere Aktionen über das gesamte Jahr aufgebracht, zum Beispiel durch einen Sponsorenlauf und die Teilnahme am “Sozialen Tag“. Danach ging es für die Gäste und Aktiven zurück zu Flammkuchen, Waffeln, Gegrilltem oder Kaffee und Kuchen.
 

Schule hilft Schule: die PGRS+ unterstützt ein Ausbildungsprojekt für traumatisierte Frauen in Uganda
Schule hilft Schule: die PGRS+ unterstützt ein Ausbildungsprojekt
für traumatisierte Frauen in Uganda


Ohne die sehr engagierte Unterstützung des Fördervereins und des Schulelternbeirates allerdings, wäre eine Veranstaltung dieser Größe für die Klassen und ihre Lehrerinnen und Lehrer nur schwer zu stemmen. Wie üblich gehen auch 2015 wieder 10% der Einnahmen als Spende an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt.



Text: Markus Jung
Fotos: Franz Gabath und Markus Jung

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim freut sich über regen Zuspruch beim Tag der Offenen Tür


Viele Eltern nutzten mit ihren Kindern die Gelegenheit, die einzige integrative Realschule plus mit klasseninternen Lerngruppen im Umkreis zu besuchen. Die angehenden 5.-Klässler erkundeten zunächst das unbekannte Schulgebäude und wurden dabei von einem Programm gefesselt, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Sie konnten sich an physikalischen oder chemischen Experimenten versuchen, Tee aus Heilpflanzen zubereiten, die Computersäle besuchen oder sich ein Konzert der Schulband anschauen.
 

Das Wahlpflichtfach Französisch stellte sich mit einem französischen Frühstück vor
Das Wahlpflichtfach Französisch stellte sich mit einem französischen Frühstück vor


Währenddessen ließen sich die Eltern das Konzept der Schule erläutern. Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak, Konrektor Thomas Hasenöhrl und die pädagogische Koordinatorin Magdalena Hellstern stellten die PGRS+ als Ganztagsschule vor. Sie erklärten, dass es in jedem Jahrgang die klassischen Halbtagsklassen gibt, für die eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte angeboten wird, aber auch bis zum 10. Schuljahr stets “echte Ganztagsklassen“ eingerichtet sind, die am Nachmittag sieben Wochenstunden zusätzlichen Unterricht haben. Somit erfahren diese Klassen eine sehr intensive Betreuung durch ihre Fachlehrkräfte und müssen in der Regel keine Hausaufgaben erledigen. In den Mittagspausen gibt es ein Essensangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften. Diese bieten jedem Kind ein offenes Angebot, das von Angeln über Spazierengehen bis zu Entspannungsübungen für jede und jeden etwas bereithält.

Danach schilderte das Schulleitungsteam die Vorteile einer integrativen Realschule plus. Diese liegen vor allem darin, dass alle Kinder bis zur 8. Klasse im vertrauten Klassenverband unterrichtet werden. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird dabei dem individuellen Lern- und Arbeitstempo jedes Einzelnen durch Angebote mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden Rechnung getragen.

 

Das Schulleitungsteam mit einigen der jungen Besucherinnen und Besucher
Das Schulleitungsteam mit einigen der jungen Besucherinnen und Besucher


Erst ab Klasse 9 werden dann abschlussbezogene Klassen gebildet, wobei im Berufsreifezweig eine Praxisklasse angeboten wird. In dieser besuchen die Jugendlichen die Schule lediglich an vier Tagen in der Woche und absolvieren am fünften ganzjährig ein Betriebspraktikum. Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchen die Schule fünftägig und bereiten sich so auf eine Berufsausbildung oder auch immer häufiger auf den Besuch eines Gymnasiums vor.

Die neuen 5.-Klässler können ab Freitag, 12.02.2016 bis Ende Februar im Sekretariat der PGRS plus angemeldet werden. Ein Anmeldetag, an dem in Ruhe alles Notwendige besprochen werden kann, ist Samstag, 13.02.2016 von 10:00 bis 13:00 Uhr. Alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage zu finden: www.peter-gaertner-realschuleplus.de

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

Klasse 7a stellt Apfelsaft her
 

An einem schönen Herbsttag fuhr die Klasse 7a nach Lindenberg, um dort ihren eigenen Apfelsaft zu pressen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit Frau Elsäßer und Herrn Volz am Bahnhof angekommen waren, ging es zu Fuß in den Bauhof der Gemeinde. Dort wurden sie von Herrn Fuchs und Frau Fuchs-Risch erwartet.

 

Äpfel werden gepresst



Die Klasse musste zuerst die Äpfel häckseln, bevor die grob zerkleinerten Apfelstücke gepresst wurden. Mit einem Druck von 250 bar floss der goldgelbe Saft aus der Obstpresse des hiesigen Obst- und Gartenbauvereins. In einem dritten Arbeitsgang wurde er sorgfältig abgeschöpft und schonend erhitzt, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. Anschließend halfen alle fleißig beim Abfüllen mit.

Nun stehen 250 Liter Apfelsaft in 5 Liter Bigpacks zum Verkauf bereit. Die Klasse freut sich auf viele Käufer am diesjährigen Adventsbasar.

 

Apfelsaft wird abgefüllt

 

 

 


 

Klasse 6b macht Werbung für den Kartoffelverkauf
 

Damit die PGRS+ für den zukünftig erweiterten Schulgarten Gartengeräte anschaffen kann, soll die Kartoffelernte natürlich auch verkauft werden. Die Klasse 6b macht fleißig Werbung dafür.

 

Plakat der Klasse 6b für den Kartoffelverkauf



Ein Teil der Kartoffeln durfte im Sonderposten-Markt, Kurt-Schumacher-Straße 31, in Böhl-Iggelheim angeboten werden. Frau Glaß, die den Laden betreibt, war so freundlich und hat 28 Säcke à 2,5kg der geernteten Kartoffeln für uns verkauft. Herzlichen Dank dafür!