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Theater am Ehrenbreitstein zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule Böhl-Iggelheim


Einige der Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner-Realschule Böhl-Iggelheim (PGRS+) kämpften beim Schlussapplaus mit den Tränen. Eine Gänsehaut hätten sie gehabt, berichteten sie später. Sie hätten Anne durch die Zitate aus ihrem Tagebuch richtig kennengelernt. Die tolle schauspielerische Leistung von Annika Woyda als Anne Frank und Matthias Krause, der ihren Freund Peter darstellte, habe eindrucksvoll die emotionale Achterbahnfahrt und die furchtbaren Ängste der Figuren vermittelt. In der Eigeninszenierung “Anne Frank. Ich habe sie geliebt!“ des Theaters am Ehrenbreitstein bringt Regisseur Gabriel Diaz das jüdische Mädchen 71 Jahre nach ihrem Tod auf die Bühne, das sich mit seiner Familie in Amsterdam vor den Nazis versteckt hielt. Die neunten und zehnten Klassen der PGRS+ zeigten sich stark beeindruckt von der Emotionalität der Darsteller, die lachten, weinten, sich stritten, Hoffnung schöpften, vom ersten Kuss berichteten und für einander schwärmten und immer wieder unglaublich große Angst hatten. Angst vor den Schüssen, den Bomben, vor Denunziation, aber auch Angst um ihre Helfer, die sie unter Lebensgefahr versteckten und mit Nahrung versorgten. Die Inszenierung stellt den Schülern mit Anne und ihrem Leidensgenossen Peter van Daan zwei Jugendliche vor, die ganz ähnliche Bedürfnisse haben wie sie selbst und ganz ähnliche Erfahrungen machen, aber doch zu einem völlig anderen Leben und einem sehr frühen Tod verurteilt sind. Ein berührendes Erlebnis, das die trostlosen Schicksale der beiden sichtbar macht und zeigt, welche Folgen Verfolgung und Rassenwahn haben. Ein Thema, da waren sich die Theatermacher mit ihrem jugendlichen Publikum einig, das heute wieder hochaktuell ist.




Das Bühnenbild hob die Grenzen zwischen Versteck und KZ auf


Annika Woyda als Anne Frank
Anne Frank starb wenige Wochen vor der Befreiung
des Lagers Bergen-Belzen an Typhus
 


Text und Fotos: Markus Jung



 

“Der fliegende Holländer“ geht an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim vor Anker


Das ein oder andere Kindergesicht drückte durchaus Überraschung aus, als die Vorstellung so richtig losging. So nahe waren die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe echten Opernsängern wohl noch nie gekommen. Und sie waren von der Kraft und der Lautstärke der Stimmen sichtlich beeindruckt. Klassische Musik wird in dieser Altersgruppe selten gehört und Opernarien außerhalb der Schule vielleicht nie. Umso wichtiger, dass die „Kinderoper Papageno“ aus Wien dieses Werk von Richard Wagner kindgerecht aufbereitet hatte. Dazu fungierten die Figuren auch als Erzähler, erklärten zunächst die Kunstform Oper und machten die recht komplexe Handlung dann regelrecht zum Kinderspiel. Dabei durfte es auch gerne lustig werden, als sich zum Beispiel die Figuren lauthals stritten, welche denn nun die wichtigste des Stückes sei. Besonders fesselnd auf die Zuschauer wirkte auch, dass das Ensemble kurzerhand um 12 Kinder der PGRS+ erweitert worden war und die Mitschülerinnen und Mitschüler in Kostümen und sogar Sprechrollen auf der Bühne mitwirkten. Diese mutigen Schauspieldebütanten erhielten denn auch einen begeisterten Applaus. Ihre professionellen Kollegen kamen im Anschluss gar nicht hinterher, die zahlreichen Fragen ihres Publikums zu beantworten. So wurde der Einstieg in die Welt der Oper ein Erlebnis und zur sinnvollen Ergänzung des Musikunterrichtes.

 
 


Die jugendlichen Darsteller während der Aufführung …
 

 


… und das gesamte Ensemble beim verdienten Schlussapplaus.

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim veranstaltet Lesung


Auf Einladung des Fördervereins der PGRS+ stellte der Schifferstadter Autor Harald Schneider sein Mitmach-Buch “Die Palzki-Kids in geheimer Mission“ vor. Auch der zweite Band dieser interaktiven Buchreihe erlaubt seinen jugendlichen Lesern, die Handlung durch eigene Entscheidungen zu beeinflussen. Und so hatten die 5.- und 6.-Klässler großen Spaß dabei, die Romanhelden Melanie und Paul auf der Spur undurchsichtiger Gestalten durch unterirdische Gewölbe des Speyerer Doms zu lotsen. Unterwegs galt es Mut- und Schlaupunkte zu sammeln, um am Ende die Beförderung zum Chefdetektiv zu erreichen, was zur Freude der Zuhörerschaft auch gelang. Der Autor beantwortete im Anschluss zahlreiche Fragen zu seiner Arbeit und seinen Geschichten und signierte die Bücher, die nun Teil der Schulbibliothek werden sollen.
 



Harald Schneider mit seinem Buch …

 


… und seinen Zuhörern

 
 


Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim richtet Studien- und Berufsorientierungstag aus


Bereits zum siebten Mal lud die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) zu ihrem Studien- und Berufsorientierungstag ein. Dabei treffen Schülerinnen und Schüler auf Unternehmen und weiterführende Schulen der Region, um den nächsten Schritt in der Berufsorientierung der Jugendlichen anzubahnen: die Entscheidung zwischen einer Berufsausbildung oder einem weiteren Schulbesuch nach ihrem Abschluss an der PGRS+. Da dieser sowohl in der Berufsreife als auch dem Qualifizierten Sekundarabschluss I bestehen kann, sind die Interessen der Absolventen recht unterschiedlich. Um dem gerecht zu werden, umfasst die Auswahl der Gäste ein breites Spektrum.

Zur Schullaufbahnberatung waren mehrere weiterbildende Schulen vor Ort. Die Berufsbildenden Schulen aus Ludwigshafen, Neustadt und Speyer informierten über die Bildungsgänge ihrer Beruflichen Gymnasien, die mit verschiedenen Schwerpunkten zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Die Fachoberschulen aus Haßloch und Schifferstadt stellten ihr Modell vor, in nur zwei Jahren eine Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben.

Im Bereich der Berufsorientierung lieferten die Bundesagentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer Pfalz und die Handwerkskammer der Pfalz allgemeine Informationen und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. Konkreter wurde es bei den Unternehmen selbst. Thüga, BASF, Pfalzwerke, Zimmerei Dörr, Aldi Süd und Heberger Bau stellten eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe vor.

Sehr informativ waren die Angebote der PGRS+ selbst, die einen Berufsinteressenstest für jüngere Schülerinnen und Schüler durchführte. Völlig Unentschlossene hatten hier die Gelegenheit, sich beim Berufeparcours erst einmal eine Übersicht über die Ausbildungsberufe zu verschaffen.

Bestens informiert verließen die jungen Erwachsenen für diesen Tag ihre Schule und sind nun gefordert, ihre weitere Schul- oder Berufslaufbahn mit ihren Eltern voranzutreiben.

 


Die pädagogische Koordinatorin Magdalena Hellstern bedankt sich
bei den Vertretern der Betriebe, Schulen und Kammern



 

Text: Markus Jung

Foto: Axel Kirchhardt

 

 

 

Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim beteiligt sich an Juniorwahl


Am 11.03.2016 konnten 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim etwas tun, was den übrigen Rheinland-Pfälzern noch zwei Tage verwehrt bleiben sollte. Sie durften den Landtag wählen – im Rahmen der Juniorwahl.

Dieses landesweite Rollenspiel ermöglicht den Jugendlichen das Einüben und Erleben von Demokratie: parallel zum Landtagswahlkampf wird die Wahl im Unterricht inhaltlich vorbereitet und realitätsnah durchgeführt: inklusive Wahllokal, Wahlzettel und Wahlurne. Im Vorfeld hatten Schülerinnen als Wahlhelferinnen Wahlbenachrichtigungen verteilt, ein Wählerverzeichnis angelegt, einen Wahlvorstand gebildet und im Anschluss selbstständig die Stimmen ausgezählt.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt dabei in der politischen Bildung der zukünftigen Wählerinnen und Wähler. Der teilnehmenden Klasse werden spezielle Unterrichtsstunden zum Thema "Wahlen und Rheinland-Pfalz" als Ergänzung des normalen Sozialkundeunterrichts angeboten. Die Juniorwahl stellt ein praxisorientiertes Konzept zur politischen Bildung dar: am Ende der Unterrichtseinheit steht keine Klassenarbeit auf dem Stundenplan, sondern der Wahlakt.

Dieses aktive Wählen wenige Tage vor dem eigentlichen Wahlsonntag bildet natürlich den Höhepunkt des gesamten Projektes. Eine Wahlbeteiligung von 85 % zeugt von dem großen Interesse der “Juniorwähler“. Und dann sind zwei Tage Hochspannung garantiert, bis nämlich das eigene Ergebnis mit dem Resultat der echten Wahl verglichen werden kann.

 
 

Naira Orkic in der Wahlkabine
Naira Orkic in der Wahlkabine

 

Alina Schalk mit Wahlvorstand Max Beisel an der Wahlurne
Alina Schalk mit Wahlvorstand Max Beisel an der Wahlurne

 

 

Text und Fotos: Markus Jung