Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit; aber sie richten sich auf und gehen weiter als sei nichts geschehen.
(Winston Churchill)

 

 

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Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim feiert ihren traditionellen Adventsbasar


Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und die Böhl-Iggelheimer wüssten kaum ihre Lieben zu beschenken ohne die immer neuen Ideen des Adventsbasars der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+). So war es nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr wieder viele Besucher zu den liebevoll gestalteten Ständen der einzelnen Klassen strömten. Diese hatten in den letzten Wochen gesägt, gehämmert und gebastelt, gekocht und gebacken, um ihren Gästen ein abwechslungsreiches Angebot an Originellem und Außergewöhnlichem bieten zu können. Endlich konnten sie nun Eltern, Freunde und Ehemalige begrüßen, um Präsente an die Frau und nebenbei ein wenig Bares in die Klassenkassen zu bringen. Im reichhaltigen Angebot fanden sich Kerzen, Badekugeln, Zierkürbisse, Öle, Kräutersalze, Geschenkboxen, selbstgepresster Apfelsaft und selbstverständlich Weihnachtsgebäck, aber auch kunstvoll gestaltete Leuchten, Marmeladen und hochwertiger Christbaumschmuck aus Holz.


 

Klasse 5c und ihre Holznikoläuse
Die Klasse 5c präsentiert stolz ihre Holznikoläuse

 


Abseits der Stände wurden die Gäste durch ein Bühnenprogramm unterhalten, das von den Schülerinnen und Schülern der PGRS+ selbst bestritten wurde. Sie präsentierten eine kurzweilige Revue, bei der gesungen und musiziert wurde. Mit Tyra Thielsch und Rodrigo Oliveira führten die beiden Schülersprecher gekonnt durch den Abend. Begonnen wurde mit dem Lied „A night like this“ bei dem Julia Pfalzgraf am Mikrofon von Pascal König an den Schlaghölzern begleitet wurde. Dann trugen Julia Pfalzgraf und Katharia Kuhn ein Medley vor, das von Musiklehrerin Svitlana Weisenburger am Klavier, einem Chor und einer Percussion-Gruppe der Klassenstufe 7 begleitet wurde. Lediglich zur Scheckübergabe durch Konrektor Thomas Hasenöhrl an die Hungermarsch-Veranstalter um Reinhold Saur übernahmen die Erwachsenen kurz die Bühne. Die diesjährige Spendensumme von 4000.- Euro wurde durch mehrere Aktionen über das gesamte Jahr aufgebracht, zum Beispiel durch einen Sponsorenlauf und die Teilnahme am “Sozialen Tag“. Danach ging es für die Gäste und Aktiven zurück zu Waffeln, Gegrilltem oder Kaffee und Kuchen.

 
 

Bühnenprogramm
Die Schülerinnen und Schüler der PGRS+ bieten ihren Gästen
zum Adventsbasar auch ein Bühnenprogramm

 


Ohne die sehr engagierte Unterstützung des Fördervereins und des Schulelternbeirates allerdings, wäre eine Veranstaltung dieser Größe für die Klassen und ihre Lehrerinnen und Lehrer nur schwer zu stemmen. Wie üblich gehen auch 2016 wieder 10% der Einnahmen als Spende an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt.
 

 

Reinhold Saur freut sich über 4000.- Euro
Reinhold Saur freut sich über 4000.- Euro
für das Projekt „Ökumenischer Hungermarsch Böhl-Iggelheim“
 

 

 

Text und Foto: Markus Jung

 

 

 

 

Besuch des Landtagsabgeordneten Herrn Johannes Zehfuß am 09. November 2016


Was passierte eigentlich am 9. November? Dieser Frage ging die Klasse 10b und ihr Gesellschaftskundelehrer Herr Erbe nach. Es folgte eine intensive und eigenständige Recherche. Am Ende einigten sich die SchülerInnen auf vier Ereignisse:

1914: Ausrufung der Weimarer Republik
1923: Hitler-Ludendorff-Putsch
1938: Reichspogromnacht
1989: Fall der Berliner Mauer

Mit dieser Informationssichtung und Präsentation war die Klasse für eine Diskussionsrunde mit der Schulleiterin Frau Kasprowiak und dem Landtagsabgeordneten Herrn Zehfuß sehr gut vorbereitet. Diese zeigten sich sehr interessiert und brachten ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, insbesondere die Geschichte der ehemaligen DDR betreffend, mit ein. So entstand eine rege und interessante Diskussion, an der alle Beteiligten verschiedene Meinungen austauschten. Immer wieder wurde deutlich, dass ein Leben in der Gegenwart nur mit Auseinandersetzung der Vergangenheit möglich sei. Begriffe wie Respekt, Akzeptanz und Toleranz werden gerade in heutiger Zeit immer bedeutsamer. Frau Kasprowiak und Herr Zehfuß betonten auch, dass gerade die Gestaltung der Zukunft in den Händen der jungen Generation liege. Ihre Aufgabe sei die vorhandenen Werte und Grundrechte zu verteidigen. „ Nicht wegschauen, sondern handeln. “

Die gewonnenen Eindrücke werden sicherlich auf der anstehenden Exkursion nach Dachau nochmals vertieft werden.

An dieser Stelle danken die Klasse 10b und Herr Erbe Herrn Zehfuß recht herzlich für seine Bereitschaft an die Peter-Gärtner-Realschule plus zu kommen.

 



Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß
mit der Klasse 10b und deren Lehrer Stefan Erbe (l.)
 

 


Text: Stefan Erbe
Foto: Tobias Reichelt

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Schule gewinnt den Wettbewerb „Mein Heimatort“


Der Heimatpflege- und Museumsverein hat im Rahmen des 1025-jährigen Jubiläums im Ortsteil Iggelheim einen Jugendwettbewerb mit dem Titel „Mein Heimatort“ durchgeführt. Am 16. November 2016 hat die Preisverleihung im Trauzimmer des Rathauses stattgefunden.

Mit einer Collage zur Stolpersteinverlegung in Iggelheim haben Schüler der Peter-Gärtner-Schule unter Leitung von Frau Lösch-Schölles den Wettbewerb gewonnen. Sie setzen sich mit der Collage mit dem Schicksal der Verfolgten auseinander und stellen die Stolpersteine als Mahnung dar. Auch die von den Schülern als Zeichen der Versöhnung in Israel gepflanzten Bäume sind als Symbol auf der Collage zu sehen.

Bürgermeister Peter Christ dankte dem Heimat- und Museumsverein für die Idee des Wettbewerbes und den Anreiz, dass sich die Kinder- und Jugendliche mit der Geschichte Iggelheims auseinandersetzen. Gerade die Aufarbeitung der Judenverfolgung sei wichtig, damit sich die Schülerinnen und Schüler den damaligen Hintergrund eines anderen Glaubens für die Verfolgung, Verjagung und Tötung bewusst machen, damit sich die Geschichte nicht in der heutigen Zeit wiederholt.

Die Vorsitzende des Heimat- und Museumsverein, Irma Nonnenmacher, führt aus, dass auch der Museumsverein aus Anlass des Jubiläums viele Informationen zusammengetragen hat und das Thema für die Schüler freigestellt war. Auch sie betonte, dass das Wissen um die Vergangenheit wichtig sei, um die Zukunft gestalten zu können.

Der Heimat und Museumsverein überreicht der Schulklasse ein Notebook mit Touchscreen und übergibt jedem teilnehmenden Schüler ein Preisgeld von 20 €. Gleichzeitig wurde die Klasse noch zu einem Besuch in das Museum „Altes Schulhaus“ eingeladen.

Die Collage zur Stolpersteinverlegung der Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner-Schule ist im Rathaus ausgestellt.


 


Die Klasse 6 c mit Ihrer Lehrerin Frau Lösch-Schölles, Irma Nonnenmacher,
Pia Möller-Reibsch und Theo Brendel vom Heimat- und Museumsverein
sowie Bürgermeister Peter Christ bei der Preisübergabe im Trauzimmer
 

 


Text: Martina Eisel
Foto: Markus Jung

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim weiht Sprunganlage ein


Trotz des regnerischen Herbstwetters ließen es sich die Klasse 7a um ihre Sportlehrerin Melanie Rhein im Rahmen der Einweihungsfeier nicht nehmen, ihre Fähigkeiten im Weitsprung vorzuführen. Seit den Sommerferien liefen die Arbeiten zur Instandsetzung der schuleigenen Sportanlage und wurden von den Sportkursen der Peter-Gärtner Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) zunehmend ungeduldig beobachtet. Dem Rhein-Pfalz-Kreis entstanden durch die Arbeiten der Planungsfirma Hoffmann&Röttgen beziehungsweise der Firma Sportplatzbau Flörchinger, bei denen neben der Sprunggrube auch die Anlaufbahn erneuert wurde, Kosten von 63 000 Euro. Landrat Clemens Körner betonte die Notwendigkeit und Dringlichkeit dieser Investition und motivierte die Schülerinnen und Schüler mit den Leistungen und Erfolgen des Böhl-Iggelheimer Weitspringers Christian Reif, der in dieser Disziplin sowohl Deutscher Meister als auch Europameister war und dementsprechend als Vorbild dienen könne. Dass sich die Jugendlichen von Regen und Kälte nicht vom Training abhalten ließen, bewies ihren Spaß an der Sache, die guten Leistungen folgen dann wohl zwangsläufig.
 

 

Schüler beim Weitsprung
Marius Ungermann und die Klasse 7a probieren die Anlage umgehend aus



Klasse 7a, Landrat Clemens Körner und Konrektor Thomas Hasenöhrl
Die 7a freut sich gemeinsam mit Landrat Clemens Körner (4. v. r.)
und Konrektor Thomas Hasenöhrl (l.) über die erneuerte Weitsprunganlage

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim freut sich über regen Zuspruch beim Tag der Offenen Tür


Zahlreiche Eltern nutzten gemeinsam mit ihren Kindern die Gelegenheit, die einzige integrative Realschule plus im Umkreis zu besuchen. Die angehenden 5.-Klässler erkundeten zunächst das Schulgebäude und wurden dabei von einem Programm unterhalten, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Sie konnten sich an physikalischen oder chemischen Experimenten versuchen, an einer Mathematik-Werkstatt teilnehmen, die Computersäle besuchen oder sich ein Konzert des Iggelheimer Musikvereins anschauen. Währenddessen ließen sich die Eltern das Konzept der Schule erläutern. Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak, Konrektor Thomas Hasenöhrl und der Koordinator der Berufs- und Studienorientierung Markus Jung stellten die Peter-Gärtner-Realschule plus als Ganztagsschule vor, die ihre Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung vieler außerschulischer Partner auch auf die Zeit nach einem Schulabschluss vorbereiten will. Sie erklärten, dass es in jedem Jahrgang die klassischen Halbtagsklassen gibt, für die eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte angeboten wird, aber auch bis zum 10. Schuljahr stets “echte Ganztagsklassen“ eingerichtet sind, die am Nachmittag sieben Wochenstunden zusätzlichen Unterricht haben. Somit erfahren diese Klassen eine sehr intensive Betreuung durch ihre Fachlehrkräfte und müssen in der Regel keine Hausaufgaben erledigen. In den Mittagspausen gibt es ein Essensangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften. Diese bieten jedem Kind ein offenes Angebot, das von Angeln über Spazierengehen bis zu Entspannungsübungen für jede und jeden etwas bereithält.

Danach schilderte das Schulleitungsteam die Vorteile einer integrativen Realschule plus mit klasseninternen Lerngruppen. Diese liegen vor allem darin, dass alle Kinder bis zur 8. Klasse im vertrauten Klassenverband unterrichtet werden. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird dabei dem individuellen Lern- und Arbeitstempo jedes Einzelnen durch Lernangebote mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden Rechnung getragen.

Erst ab Klasse 9 werden dann abschlussbezogene Klassen gebildet, wobei im Berufsreifezweig eine Praxisklasse angeboten wird. In dieser besuchen die Jugendlichen die Schule lediglich an vier Tagen in der Woche und absolvieren am fünften ganzjährig ein Betriebspraktikum. Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchen die Schule fünftägig und bereiten sich so auf eine Berufsausbildung oder auch immer häufiger auf den Besuch eines Gymnasiums vor.

Die neuen 5.-Klässler können ab Mittwoch, 15.02.2017 bis Ende Februar im Sekretariat der PGRS plus angemeldet werden. Ein Anmeldetag, an dem in Ruhe alles Notwendige besprochen werden kann, ist Samstag, 18.02.2016 von 10.00 bis 13.00 Uhr. Alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage zu finden: www.peter-gaertner-realschuleplus.de.
 

 


Die jugendlichen Besucher konnten sich an Musikinstrumenten versuchen …

 
 

Chemische Experimente
… oder mit Hilfe älterer Schüler chemische Experimente durchführen.

 

 

Text und Fotos: Markus Jung