Es gehört zu Menschen überfordert zu werden. Sonst kommt das Beste, was er vermag, nicht zur Wirklichkeit.
(Karl Jaspers)

 

 

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Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim kooperiert mit dem VfK 07 Schifferstadt


Jeden Mittwoch trifft sich in der Turnhalle der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS +) eine neue Sport-AG. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 versammeln sich allerdings nicht zu den Schulsportklassikern Turnen oder Fußball, sondern sie üben die Kopfbrücke und den Nelson. Hinter diesen Begriffen verbergen sich Techniken aus dem Ringen und der Jugendtrainer Harry Lieb vom VfK 07 Schifferstadt zeigt nicht nur wie diese auszuführen sind, er dient seinen Schützlingen auch schon mal als Sparringspartner auf der Matte. Sein Verein und die PGRS + verbindet nämlich seit diesem Jahr ein Kooperationsvertrag. Die Ringer aus dem Nachbarort erweitern das offene AG-Angebot im Rahmen der Ganztagesschule der PGRS + um einen weiteren interessanten Baustein. Die Mädchen und Jungen, einige von ihnen mit Kampfsporterfahrung aus Karate oder Jiu-Jitsu, haben großen Spaß, lachen viel und genießen es, sich austoben zu dürfen. Und genau darum geht es Schule und Verein, dass die Kinder in ihrer Mittagspause gemeinsam aktiv sein können und ganz nebenbei eine neue Sportart kennenlernen, noch dazu eine, die in der Region große Tradition hat. Zwar kennen die Jugendlichen weder den „Kran aus Schifferstadt“ Wilfried Dietrich noch den amtierenden Vizeweltmeister Denis Kudla, aber vielleicht werden sie bald mit so viel Eifer beim Ringen sein, dass irgendwann auch einmal ein Weltmeister - oder eine Weltmeisterin - aus Böhl-Iggelheim kommt.

 

 


Die Riege der PGRS+ Böhl-Iggelheim

 

 


Jugendtrainer Harry Lieb unterstützt Lucas Sandmeyer
bei der Kopfbrücke

 

 


Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim veranstaltete Sponsorenlauf


Bereits zum dritten Mal führte die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) einen Sponsorenlauf zu Gunsten des Böhl-Iggelheimer Hungermarsches durch. Insgesamt 164 junge Läuferinnen und Läufer machten sich am letzten Schultag vor den Herbstferien auf, um für das diesjährige Projekt "Haus der Geborgenheit" in Uganda Spenden zu sammeln. Dazu hatten sie ihre Eltern und Großelternum einen kleinen Geldbetrag für jede Runde gebeten, die sie auf dem 500m langen Kursum das Schulgelände schaffen würden.

Da das Wetter mitspielte und sich noch mehr Aktive an der Aktion beteiligten als im letzten Jahr, war der organisierende Lehrer Halil Köse zuversichtlich, die letztjährige Spendensumme von über 2600.- Euro noch einmal übertreffen zu können. So können sich der Verein Ökumenischer Hungermarsch Böhl-Iggelheim e.V. und die PGRS+ gemeinsam auf die Übergabe des Spendenschecks auf dem Adventsbasar der Schule am 30.11.2017 freuen.




Die Laufgruppe mit Organisator Halil Köse vor ...




... und nach dem Start

 

 


Text und Fotos: Markus Jung


 

 

 

Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim beteiligt sich an Juniorwahl


Am 21.09.2017 konnten 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim etwas tun, was den übrigen Wählerinnen und Wählern noch drei Tage verwehrt bleiben sollte. Sie durften den Bundestag wählen – im Rahmen der Juniorwahl.

Dieses bundesweite Rollenspiel ermöglicht den Jugendlichen das Einüben und Erleben von Demokratie: parallel zum Bundestagswahlkampf wird die Wahl im Unterricht inhaltlich vorbereitet und realitätsnah durchgeführt: inklusive Wahllokal, Wahlzettel und Wahlurne. Im Vorfeld hatten Schülerinnen als Wahlhelferinnen Wahlbenachrichtigungen verteilt, ein Wählerverzeichnis angelegt, einen Wahlvorstand gebildet und im Anschluss selbstständig die Stimmen ausgezählt.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt dabei in der politischen Bildung der zukünftigen Wählerinnen und Wähler. Der teilnehmenden Klasse werden spezielle Unterrichtsstunden zum Thema „Wahlen und Demokratie" als Ergänzung des normalen Sozialkundeunterrichts angeboten. Die Juniorwahl stellt ein praxisorientiertes Konzept zur politischen Bildung dar: am Ende der Unterrichtseinheit steht keine Klassenarbeit auf dem Stundenplan, sondern der Wahlakt.

Dieses aktive Wählen wenige Tage vor dem eigentlichen Wahlsonntag bildet natürlich den Höhepunkt des gesamten Projektes. Eine Wahlbeteiligung von 92 % zeugt von dem großen Interesse der “Juniorwählerinnen“. Und dann sind drei Tage Hochspannung garantiert, bis nämlich das eigene Ergebnis mit dem Resultat der echten Wahl verglichen werden kann.

 

 


Die Klasse 10b vor …

 



und der Wahlvorstand während der Wahl

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

Der Comedian Osman Citir besucht die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Der Entertainer aus Birkenau ist seit 2014 Pate des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Es soll Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, das tägliche Miteinander an ihrer Schule zu gestalten, indem sie sich aktiv gegen jede Form von Rassismus, Mobbing und Gewalt wenden. Citir ist mit seiner ganz eigenen Mischung aus Comedy- und Motivationsprogramm „Comedy macht Schule“ für diese Rolle geradezu prädestiniert. Nicht nur ähnelt sein eigener schulischer und beruflicher Werdegang dem seines jungen Publikums, als Comedian setzt er sich pointiert mit den Klischees auseinander, denen er wegen seiner türkischen Herkunft ständig selbst begegnet. Da ließ sich wunderbar ein weiter Bogen zu all jenen Vorurteilen spannen, die seinen Zuhörern mit unterschiedlichsten ausländischen Wurzeln nur allzu bekannt sind und auch die „humorlosen und pedantischen Deutschen, die nicht tanzen können“ blieben nicht verschont. Mit seinem gekonnt überzeichneten türkischem Akzent trieb Citir seinem Publikum Lachtränen in die Augen. Tränen anderer Art flossen dann, als er den Schülerinnen und Schülern am Beispiel seines krebskranken Bruders klarzumachen versuchte, dass es neben Humor und Toleranz auch Durchhaltevermögen und Zusammenhalt braucht, um das Leben zu meistern. Er versuchte den Jugendlichen am eigenen Beispiel zu zeigen, dass „Null-Bock“ nirgendwo hinführt, sondern nur echte Anstrengung und ehrliche Leistungsbereitschaft zum gewünschten Erfolg führen. „Wer erfolgreich werden will, muss andere erfolgreich machen“, lautete sein Credo, denn nur „wer anderen hilft, erfährt auch selbst Hilfe“.

„Nie aufgeben, auch nicht bei schlechten Noten oder Ablehnungen bei Bewerbungen, jetzt erst recht!“, lautete sein Tipp auch im Anschluss an den eigentlichen Auftritt, als er die Klasse 9d besuchte. Osman Citir, der auch Vorsitzender des Vereins „Integration durch Bildung Bergstraße e.V.“ ist, setzt auf eine Langzeitwirkung seines Programms. Die Resonanz bei seinem Publikum war durchweg positiv, der Wechsel zwischen Comedy, eigener Biografie und Motivation wurde als kurzweilig und anregend empfunden. Die Jugendlichen haben sich sichtlich gefreut, dass ihr Pate bereits jetzt einen Beitrag zur Abschlussfeier 2018 angekündigt hat.

 


Osman Citir mit der AG „Schule ohne Rassismus“
unter Leitung von Sascha Liebhauser und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak …

 



… und beim Besuch der Klasse 9d
mit den Klassenleitern Stefanie Czeczor-Bauer und Halil Köse

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim begrüßt die neuen Fünftklässler


Am Dienstag, dem 15.08.2017, war für 55 frischgebackene Fünftklässlerinnen und Fünftklässler endlich der große Tag gekommen. Im Rahmen einer Willkommensfeier in der Wahagnies-Halle wurden drei fünfte Klassen begrüßt. Endlich erfuhren die Kinder, ob die beste Freundin oder der beste Freund tatsächlich in dieselbe Klasse kommt und wer die neuen Klassenlehrerinnen sind. Dies war gleich doppelt spannend, ist es doch an der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+) üblich, den Klassen gleich zwei Klassenleitungen zur Seite zu stellen.

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak stellte vorab mit Konrektor Thomas Hasenöhrl, der Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach, dem Erzieher in Ausbildung Steffen Mahr und der FSJ-lerin Julia Bittel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, die die Kinder in den nächsten Jahren auf ganz unterschiedliche Art und Weise begleiten werden. Außerdem präsentierte sie die Schüler- und Unterstufensprecherinnen, die den neuen Mitschülerinnen ebenfalls alle erdenkliche Hilfestellung und Unterstützung versprachen. Dann packte die Rektorin den Schülerinnen und Schülern symbolisch Mut, Vertrauen und Ehrlichkeit in die Schulranzen und war zuversichtlich, dass die Kinder so ausgestattet einen guten Weg gemeinsam gehen können. Dazu beitragen werden die zahlreichen Paten aus den höheren Klassen, die ihren Zöglingen in den nächsten Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Bernd Johann gratulierte den Kindern und Eltern zu ihrer Schulwahl. Die PGRS+ sei eine sehr gut geführte und ausgezeichnet ausgestattete Schule, in der die Kinder gut aufgehoben seien.

Die 6. Klassen empfingen ihre um ein Jahr jüngeren Gäste ebenfalls herzlich und hießen sie unter anderem mit dem Hokey-Pokey-Tanz und mehreren Schulsketchen willkommen. Besonders freuten sich die Neuankömmlinge über die liebevoll gestalteten Namensschilder, die ihnen als Geschenk überreicht wurden.
Und dann machten sich die neuen Klassen zusammen mit ihren Eltern und Lehrkräften ganz gespannt auf den Weg, um zu guter Letzt auch noch ihre Klassensäle kennenzulernen.


Die Klasse 6a begrüßt die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler mit einem Lied
Die Klasse 6a begrüßt die neuen
Mitschülerinnen und Mitschüler mit einem Lied


Die 5c mit ihren beiden Klassenleiterinnen Svitlana Weisenburger (l.) und Christina Fuchs-Risch
Die 5c mit ihren beiden Klassenleiterinnen
Svitlana Weisenburger (l.) und Christina Fuchs-Risch

 



Text und Fotos: Markus Jung