Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
(Chinesische Weisheit)

 

 

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Klasse 5a der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim zu Besuch bei der Buchhandlung AusLese


"Was sind eure Lieblingsbücher?" Mit dieser Frage der Deutschlehrerin Sophia Lauer begann ein Projekt der Klasse 5a zur Leseförderung. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Steckbriefe dieser Bücher, die sie nicht nur der eigenen Klasse präsentierten, sondern auch in der Buchhandlung AusLese in Iggelheim ausstellen durften. Titel wie "Bibi und Tina", "Das magische Baumhaus" oder auch "Das graue Volk" wurden von den Kindern ausgewählt, die Hauptfiguren und die Handlung kurz beschrieben und eine Szene des Buches gezeichnet. Am 23. April, dem Welttag des Buches, besuchte die Klasse dann die eigene Ausstellung in der Buchhandlung und ließ sich bei dieser Gelegenheit den Weg der Bücher von der Bestellung bis in die Buchhandlung erläutern. Die jungen Leserinnen und Leser stöberten durch die Regale, freuten sich über ein kleines Geschenk und gingen voller neuer Leseideen nach Hause.

 



Jacqueline und Pauline mit ihren Lieblingsbüchern
 



Christoph in der Comicabteilung
 

 


Text: Markus Jung
Fotos: Sophia Lauer

 

 


 
 
 
 

Autorin Birgit Bestvater zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Eine Lesung für alle Sinne hatte Birgit Bestvater den 5.-Klässlern der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) versprochen. Und sie hielt Wort. Denn die aus Speyer stammende Betriebswirtin, die zum Schreiben kam, indem sie Familiengeschichten für ihre drei Kinder aufschrieb, bot nicht nur eine klassische Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Betula Krummnagel und der Fluch des fröhlichen Sargtischlers“, sie forderte dabei mehrfach die Unterstützung der Kinder ein. Sie mussten Geräusche aus einer Tischlerei zuordnen, klatschen, knien und sogar Yogaübungen auf einem Bein ausführen. Es war eine kurzweilige Doppelstunde und Leseförderung der besonderen Art und nicht wenige der Kinder haben sich fest vorgenommen selbst nachzulesen, wie Betula mit der Hilfe von geschwätzigen Holzwürmern und miesepetrigen Familienmitgliedern einen jahrhundertealten Fluch bannt – das Buch können sie dafür bequem aus der schuleigenen Bücherei ausleihen.

 

 

Birgit Bestvater vor ihrer Lesung
Birgit Bestvater vor… ...

 

 

Birgit Bestvater nach der Lesung mit den 5.-Klässlern
... und nach ihrer Lesung

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim richtet Berufs- und Studienorientierungstag aus


Was tun nach der Schule? Sollte man in eine Berufsausbildung gehen? Oder lieber weiter die Schule besuchen? Aber welcher Beruf, welche Schule passt am besten zu mir? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Bei ungefähr 230 Ausbildungsberufen und einer schwer überschaubaren Schullandschaft bestimmt keine einfachen Fragen!

Um ihren Schülerinnen und Schülern diese Entscheidungen zu erleichtern, lud die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) bereits zum neunten Mal zum Berufs- und Studienorientierungstag ein. Dabei treffen Jugendliche der Jahrgänge acht bis zehn auf Unternehmen und Schulen der Region, um den nächsten Schritt der Berufsorientierung anzubahnen. Der siebte Jahrgang geht den umgekehrten Weg und besucht Unternehmen vor Ort zu Betriebsbesichtigungen. Da die PGRS+ sowohl die Berufsreife als auch den Qualifizierten Sekundarabschluss I anbietet, sind die Interessen der Absolventinnen entsprechend unterschiedlich. Um dem gerecht zu werden, umfasst die Auswahl der Gäste und der besuchten Betriebe ein breites Spektrum.

Zur Schullaufbahnberatung waren gleich mehrere weiterbildende Schulen vor Ort. Die Berufsbildenden Schulen aus Ludwigshafen und Speyer informierten über die Bildungsgänge ihrer Beruflichen Gymnasien, die mit verschiedenen Schwerpunkten zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Die Fachoberschulen aus Haßloch und Schifferstadt stellten ihr Modell vor, in nur zwei Jahren eine Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. Und die IGS Speyer rundete das Angebot ab.

Im Bereich der Berufsorientierung lieferten die Industrie- und Handelskammer Pfalz und die Handwerkskammer der Pfalz allgemeine Informationen und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. Konkreter wurde es bei den Unternehmen selbst. Die Flugzeugwerke Aeorspace Speyer, TE Connectivity Speyer, Heberger Bau, die Technischen Werke Ludwigshafen, die Deutsche Rentenversicherung und viele weitere Unternehmen stellten eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe vor.

Bestens informiert verließen die jungen Erwachsenen für diesen Tag ihre Schule und sind nun gefordert, ihre weitere Schul- oder Berufslaufbahn aktiv voranzutreiben.

 

 

Stand der Deutschen Rentenversicherung
Die Deutsche Rentenversicherung ...
 

 

Stand der Landesapothekerkammer
die Landesapothekerkammer… ...

 

Stand der AOK
und die AOK werben für sich und ihre Ausbildungsangebote

 

 

 


Text und Fotos: Markus Jung
 

 

 

 


 

Compagnie TRIARCA zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Die Jahrgangsstufen 7 und 8 der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) hatten am Dienstag, dem 10.04.2018, in der dritten und vierten Stunde ausnahmsweise einmal keinen Unterricht. Statt Mathe und Deutsch stand ein Theaterbesuch auf dem Stundenplan. Jemas Solo von der Compagnie TRIARCA, einem internationalen Zusammenschluss von Bühnenkünstlerinnen, setzte sich in seinem Stück "Hey, das geht gut rein!", das er im Foyer der Wahagnies-Halle zeigte, mit dem Thema Drogen auseinander. Allerdings nicht belehrend oder gar in Form einer Aneinanderreihung von Drohungen und Verboten, sondern komisch-kabarettistisch. Er brachte mit viel Witz und Temperament eine Vielzahl von Figuren auf die Bühne, die aus den unterschiedlichsten Gründen Drogen oder Medikamente konsumierten - legale wie illegale. Jeder seiner Protagonisten fand gute Gründe für seinen jeweiligen Missbrauch, aber alle hatten eins gemeinsam: die zugrunde liegenden Probleme konnte keiner durch die berauschenden Substanzen beseitigen. So gelang es Jean-Martin Solt, alias Jemas Solo, bei seinem jugendlichen Publikum ein Bewusstsein für die Mechanismen von Abhängigkeiten zu schaffen und dabei immer wieder auf die Verantwortung hinzuweisen, die jeder Einzelne beim Umgang mit Drogen und Medikamenten für sich selbst übernehmen muss. Diese Eigenverantwortung zu stärken, wird dann auch immer wieder Thema in den Klassen werden. Dazu reicht ein Theaterbesuch - leider - nicht aus. 

 


Theater Compagnie Triarca mit Jemas Solo
Eine der Figuren von Jemas Solo nutzt regelmäßig Alkohol als Beruhigungsmittel ...

 


Schüler beim Theater Compagnie Triarca
... sein jugendliches Publikum schaut dem Franzosen fasziniert dabei zu
 

 


Text und Fotos: Markus Jung
 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus beim Lätare-Umzug


Sieh einmal, hier steht er,  
Pfui! der Struwwelpeter!  
An den Händen beiden  
Ließ er sich nicht schneiden  
Seine Nägel fast ein Jahr;  
Kämmen ließ er nicht sein Haar.  
Pfui! ruft da ein jeder:  
Garst'ger Struwwelpeter.


Struwwelpeter, Paulinchen, der fliegende Robert, der wilde Jäger und Hans guck in die Luft - Alle samt berühmte Figuren aus dem wohl bekanntesten Kinderbuch "Der Struwwelpeter". Diese kurzen Geschichten von Heinrich Hoffmann nahmen wir uns in diesem Jahr als Motto für den alljährlichen Lätare-Umzug in Böhl-Iggelheim. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b, 6c und 8c sowie Frau Haag und Frau Müller liefen mit und verteilten jede Menge Süßigkeiten an die Zuschauer. Statt "Wie lang noch? Wann sind wir endlich da?" hörten wir nur immer wieder "Hoffentlich geht es noch richtig lang!". "Pfui" hieß es erst auf den letzten 50 Metern als ein kleiner Wolkenbruch uns dann doch noch erwischte! 

 

Peter-Gärtner Realschule plus beim Lätare-Umzug