Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück.

 

 

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Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim überreicht Spendenscheck
an “Hilfe für Sri-Lanka West e.V.“


Bereits zum zwölften Mal spendete die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) gemeinsam mit ihrem Förderverein Einnahmen ihres Adventsbasars an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt. Dazu steuerten alle Klassen 10% ihrer Gewinne bei, Schülerschaft und Kollegium führten eine Sammlung durch und der Förderverein rundete den Betrag schließlich großzügig auf. So konnte sich die Kassenwartin des Vereins Juliane Rieder in diesem Jahr über eine Spende von 2000.- Euro freuen. Überreicht wurde die stolze Summe von der Schülersprecherin Tyra Thielsch, der Schriftführerin des Fördervereins Patrizia Pallmann und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak. Juliane Rieder konnte bei dieser Gelegenheit von der Verwendung der letztjährigen Spende der PGRS+ berichten. Mit dem Geld wurde unter anderem der regelmäßige Einsatz eines Physiotherapeuten an einer Behindertenschule finanziert, ein Spielplatz für einen Kindergarten gebaut, Spielgeräte einer Schule repariert, Schuluniformen gekauft und Förderunterricht für mittellose Kinder finanziert. Allesamt Projekte, die sie vorab Mitgliedern der „Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vorstellte. Dort konnte sie auch zahlreiche andere Fragen zu ihrem Verein und Sri-Lanka selbst beantworten. Besonders interessiert zeigten sich die Jugendlichen an den Schulen, dem Leben der Kinder vor Ort und der Frage, warum der Verein ausgerechnet dieses Land unterstützt. Sie waren erstaunt zu hören, dass eine private Urlaubsreise unmittelbar nach dem verheerenden Tsunami 2004 den Ausschlag zu dem Engagement gab und inzwischen viele Mitglieder des Vereins immer wieder auf eigenen Kosten nach Sri-Lanka reisen, um die Hilfsprojekte zu koordinieren. Diese Informationen wollen die AG-Teilnehmer in die Klassen tragen und den Verein auch im nächsten Jahr weiter fördern.

 

 


Mitglieder der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
mit Juliane Rieder und ihrem Lehrer Sascha Liebhauser

 

 


Patrizia Pallmann, Juliane Rieder, Tyra Thielsch und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak (v.l.n.r.)
freuen sich gemeinsam über die großzügige Spende

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

Projekttag „Europäische Union“ an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Aus Anlass des EU-Projekttages an deutschen Schulen im Mai 2017, erklärte sich der Landtagsabgeordneten Herr Johannes Zehfuß bereit, an einer Diskussionsrunde den Klassen 9a und 10b teilzunehmen. Im Vorfeld wurde der Themenkomplex "Europa" im Fach Gesellschaftslehre ausführlich behandelt. Unter der Leitung des GL-Lehrers Herrn Stefan Erbe sind zahlreiche Aspekte zu diesem Themengebiet erörtert worden und dabei kamen nicht nur positive, sondern auch kritische Fragen auf. Insbesondere die Rolle Europas in der Flüchtlingspolitik oder die zunehmende Gefahr von rechtsdominierenden Parteien, die die Eigenständigkeit des jeweiligen Landes und nicht die gemeinsamen Werte in den Vordergrund stellen wollen.

Immer wieder kam in der Diskussion die Wichtigkeit der Verteidigung europäischer Werte auf. "Die Zukunft der Europäischen Union lebt von der Jugend und wird durch sie gestaltet", so Johannes Zehfuß. Deshalb sei es wichtig, dass sich gerade junge Menschen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und Kompetenzen entwickeln, die ihnen helfen, sich in dieser doch zum Teil unübersichtlichen Union zurechtzufinden und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Durch aktive Mitgestaltung der Jugend werde auch in Zukunft das "Haus Europa " gegen Widerstände aller Art standhalten.

Auch an der PGRS+ sind Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Nationen vertreten. So kam die Idee auf, aus dieser Unterschiedlichkeit etwas Gemeinsames zu gestalten: einige Schülerinnen und Schüler präsentierten gegen Ende der Diskussionsrunde Spezialitäten aus ihrem Heimatland. Es gab viele Köstlichkeiten und so wurden die Vielfalt und die Lebendigkeit Europas überdeutlich.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Johannes Zehfuß für die Bereitschaft an die PGRS+ zu kommen sowie an alle 'Bäckerinnen und Bäcker', die mit ihren Backkünsten unsere Schule köstlich verzauberten. Dankend sei erwähnt, dass Herr Zehfuß den Klassen einen Besuch in den Landtag nach Mainz anbot. Dieses Angebot nehmen wir doch sehr gerne wahr.

 


Johannes Zehfuß, MdL, freut sich über ein kleines Präsent
überreicht von Schulsprecher Rodrigo Oliveira und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak

 

 

Text: Stefan Erbe
Foto: Steffen Mahr

 

 

 

 

 

 

Ausstellungseröffnung der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


„Bilder erzählen immer auch Geschichten“, ist sich die Künstlerin Sabine Amelung aus Limburgerhof sicher. Sie stellt bei der Vernissage der Ausstellung „Schau mir in die Augen, Kleines“ im Foyer der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+) sich und ihre Künstlergruppe vor. Das gesamte Schuljahr haben die Kinder aus den Deutschintensivkursen der PGRS+ mit Tusche, Kohle, Bunt- und Bleistiften, mit Collagen und Fotografien unter Anleitung von Sabine Amelung mit und auf Papier gearbeitet. Gemalt, gezeichnet, geschnitten, geklebt und immer wieder korrigiert, verändert, von vorne begonnen. Leicht zu erkennen: das Motto der Arbeiten lautet Portraits. Wie sehe ich mich, wie sehen mich andere? Wie lässt sich mit den verschiedenen Materialien ein Gesicht, die Haut darstellen, wie unterschiedliche Stimmungen, wie mit nur einem Strich ein Gesicht? Mit diesen Fragen haben sich die jungen Künstlerinnen und Künstler intensiv beschäftigt. Und das mit ausgesprochen großem Erfolg. Figuren stehen sich wie im Dialog gegenüber, bieten Durchsichten, überraschen mit ungewöhnlichen Motiven. Porträts lassen sich aufklappen, geben buchstäblich ihr Inneres preis, die Jugendlichen öffnen sich so dem Betrachter und zeigen ihre ganz persönliche Sicht auf sich und die Welt. Die Herstellung der Werke, die an Wänden und Pinnwänden hängen oder in mobileähnlichen Konstruktionen frei im Raum schweben, hat sehr viel Spaß gemacht, berichten die Kinder in noch gebrochenem Deutsch. Man habe viel miteinander gesprochen, oft gelacht, das wöchentliche Beisammensein mit der Künstlerin im Atelier der Schule sei das Schönste an dem Projekt gewesen.

Spannende Geschichten haben sie dabei allemal zu erzählen und künstlerisch zu verarbeiten. Schließlich haben sie abenteuerliche und mitunter sogar gefährliche Reisen auf sich nehmen müssen, um Böhl-Iggelheim überhaupt erst zu erreichen. Einige von ihnen kamen über die besonders bedrohliche Mittelmeerroute. So sind zwangsläufig nicht nur fröhliche Bilder zu sehen, einige illustrieren auch die Angst vor Flucht und Gewalt.
Aber besser als Unterricht sagen sie schmunzelnd, besser als Unterricht war es allemal!

 


Sabine Amelung (Mitte) mit ihrer Künstlergruppe und den Gästen der Vernissage

 


Porträts im Dialog: collagenartiger Scherenschnitt


 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

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Betriebserkundungen


Im Rahmen des Berufsorientierungstages durfte ein Teil der 7. Klassen die Firma TE Connectivity in Speyer besuchen. Es waren alle sehr gespannt, was sie erwartet. An der Pforte wurden wir sehr nett begrüßt und von dem Ausbildungsleiter Herrn Kasper abgeholt. In der Lehrwerkstatt lernten die Schülerinnen und Schülern die Firma und deren Produkte, die sich fast in jedem Auto befinden, kennen. Im Anschluss daran konnten sich die Siebtklässler während eines Betriebsrundganges ein eigenes Bild der Firma machen. Im Rahmen des Berufsorientierungstages war dies für die 7. Klassen ein sehr guter Einblick in das Berufsleben, da sie auch Ausbildungsberufe vorgestellt bekommen haben, die man bei TE Connectivity erlernen kann. Zum Abschluss des Vormittages durften alle noch in der Lehrwerkstatt aktiv werden. Neben einem Knobelspiel, das die Jugendlichen mit Hilfe von Auszubildenden biegen und löten mussten, konnten sie außerdem noch einen Anhänger ausstanzen und mit Buchstaben versehen.

 

 

 

Dank des Ausbildungsleiters Herrn Kasper und des wirklich sehr abwechslungsreichen Programms der Berufsorientierung war dies für die 7. Klassen eine sehr gelungene Betriebsbesichtigung.

 

 

Text und Fotos: Melanie Rhein

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim richtet Berufs- und Studienorientierungstag aus


Was tun nach der Schule? Sollte man in eine Berufsausbildung gehen? Oder lieber weiter die Schule besuchen? Aber welcher Beruf, welche Schule passt am besten zu mir? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Bei ungefähr 230 Ausbildungsberufen und einer schwer überschaubaren Schullandschaft bestimmt keine einfachen Fragen! 

Um ihren Schülerinnen und Schülern diese Entscheidungen zu erleichtern, lud die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) bereits zum achten Mal zum Berufs- und Studienorientierungstag ein. Dabei treffen Jugendliche der Jahrgänge sieben bis zehn auf Unternehmen und Schulen der Region, um diesen nächsten Schritt der Berufsorientierung anzubahnen. Da die PGRS+ sowohl die Berufsreife als auch den Qualifizierten Sekundarabschluss I anbietet, sind die Interessen der Absolventen entsprechend unterschiedlich. Um dem gerecht zu werden, umfasst die Auswahl der Gäste ein breites Spektrum.

Zur Schullaufbahnberatung waren gleich mehrere weiterbildende Schulen vor Ort. Die Berufsbildenden Schulen aus Ludwigshafen und Speyer informierten über die Bildungsgänge ihrer Beruflichen Gymnasien, die mit verschiedenen Schwerpunkten zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Die Fachoberschulen aus Haßloch und Schifferstadt stellten ihr Modell vor, in nur zwei Jahren eine Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben.
Im Bereich der Berufsorientierung lieferten die Industrie- und Handelskammer Pfalz und die Handwerkskammer der Pfalz allgemeine Informationen und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. Konkreter wurde es bei den Unternehmen selbst. Die Flugzeugwerke Aeorspace Speyer, Siemens, die Stadtverwaltung Schifferstadt, das Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim, Heberger Bau und viele weitere Unternehmen stellten eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe vor. Besonders eindrucksvoll gelang das dem Infotruck der Metall- und Elektroberufe schon durch seine enorme Größe und seine hochmoderne technische Ausstattung.

Sehr informativ waren auch die Angebote der PGRS+ selbst, die einen Berufsinteressenstest für jüngere Schülerinnen und Schüler durchführte und den gänzlich Unentschlossenen zudem die Gelegenheit bot, bei einem Berufeparcours erst einmal die eigenen Stärken und Vorlieben zu entdecken.

Bestens informiert verließen die jungen Erwachsenen für diesen Tag ihre Schule und sind nun gefordert, ihre weitere Schul- oder Berufslaufbahn aktiv voranzutreiben.

 

Die Stadt Schifferstadt war mit den Werken und der Verwaltung zu Gast.

 

Die Berufsbildende Schule Naturwissenschaften Ludwigshafen
erläuterte ihre Bildungsgänge.



Text: Markus Jung
Fotos: Steffen Mahr

 

 

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