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Speyer Kurier vom 21.09.2012

 

Fit für die Bewerbung
 

Fit für die Bewerbung
 
Berufsinformationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus.
 
Fachleute aus der Wirtschaft standen Rede und Antwort.
 
Was ist bei einer Bewerbung wichtig? Wie bewerbe ich mich richtig? Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch? Wie läuft ein Einstellungstest ab? Wie wichtig und hilfreich ist ein Praktikum? Wie und wo finde ich überhaupt einen Praktikumsplatz und dann auch einen Ausbildungsplatz? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? Fragen über Fragen die einer Antwort bedurften. An einem Informationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus, wurden Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 umfassend informiert.
 
Thomas Heber hatte mit seinen Lehrerkolleginnen und Kollegen ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Zahlreiche Firmen und Institutionen aus der Region konnten zur Mitwirkung gewonnen werden. „Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahren haben wir uns entschlossen die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder durchzuführen“ bemerkte Thomas Heber. „Wir glauben einfach, dass es ein wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler ist und ihnen damit ein Rüstzeug für ihre zukünftige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz mitgegeben wird“ ergänzte die Schulleitein Lisa Kasprowiak. Die Resonanz bei Firmen, weiterführenden Schulen und Institutionen zeigt, nach Lisa Kasprowiak Worten, die Bedeutung einer solchen Veranstaltung und wird vor allen Dingen Von den Schülerinnen und Schüler der PGS ausdrücklich gewünscht.
 
Von den Realschulen plus aus Haßloch, Edenkoben und Schifferstadt, die alle die Möglichkeit bieten die Fachhochschulreife zu erwerben waren Alexander Jentsch, Oliver Beisert, so wie Maria Bär gekommen. In einem gemeinsamen Vortrag stellten die Dame und die Herren die Fachrichtungen ihrer jeweiligen Schule, wie Gesundheitswesen, Verwaltung, Wirtschaft und technische Informatik vor.
 
Ein breitgefächertes weiterführendes Angebot, bis zum Abitur, stellt die Johann-Joachim-Becher-Berufsschule aus Speyer zur Verfügung. Frau Eck war hier die geeignete Ansprechpartnerin für die interessierten Schülerinnen und Schüler.
 
An der Berufsbildenden Schule für Naturwissenschaften in Ludwigshafen ist die Ausbildung zum biologisch- physikalisch-, chemisch- und umwelttechnischen Assistenten, einem neuen Berufszweig, möglich.
 
„Wir sind eine der ältesten Schulen in der Gegend überhaupt. Uns gibt es seit den frühen 50-iger Jahren des letzten Jahrhunderts“ bemerkte Herr Edinger von der Privaten Handelsschule Dr. Stracke, in Ludwigshafen ansässig, nicht ohne Stolz Die Ausbildung zur Mediengestaltung / -management ist dort möglich.
 
Herr Damm von der Handwerkskammer
 
Herr Paul Damm von der Handwerkskammer informierte in seinem Vortrag über die Möglichkeiten der Berufsorientierung. Er betonte die Wichtigkeit von Praktika, zum einen die, die von der Schule angeboten werden, aber auch von freiwilligen Informationen und Tätigkeiten in Firmen. Diese Freiwilligkeit, in den Bewerbungsunterlagen erwähnt, macht immer einen positiven Eindruck. Bei dem HWK Handwerk wurden sowohl Vorträge angeboten als auch praktische Übungen wie das Training eines Vorstellungsgespräches geübt.
 
Herr Weinert von der Deutschen Rentenversicherung stellte die Berufsbilder in dieser staatlichen Institution vor. Den ganzen Vormittag über war dieser Stand, wie auch alle anderen dicht umlagert.
 
Herr Lang-Zörner und Carina Straßner von der Agentur für Arbeit gaben praktische Tipps zu den vielfältigen Fragen über Vorstellung und Bewerbung. Die Referate fanden regen Zuspruch. Vor den Sälen bildeten sich regelmäßig Schlangen von Schülerinnen und Schülern, die auf den nächsten Vortrag warteten.
 
Der in Speyer ansässige Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung e.V. (VFBB e.V.), beriet über die Hilfen, die Schülern ohne Abschluss und Lehrstelle, zu teil werden können. „Allerdings verfolgen wir mit unserem Engagement an den Schulen zu erst den Zweck, die Jugendlichen zu informieren und aufzuklären, dass sie überhaupt nicht in die Lage kommen uns zu brauchen, sondern einen Ausbildungsplatz finden“, betonten die Herren Brader und Fehn.
 
Manuel Arens von den Technischen Werken Ludwigshafen stellten ihre Ausbildungsberufe im Metall-, Elektro- und Kaufmännischen Bereich vor. Hier konnten auch Termine für Praktika oder für ein Bewerbungsgespräch vereinbart werden. Manuela Arens zeigte sich erfreut darüber, dass diese Möglichkeit genutzt wurde.
 
Auch die Firma Siemens aus Frankenthal, vertreten durch Herrn Hippler, wirbt um gute Schulabsolventen und hat für diese, besonders im elektrotechnischen Bereich, interessante Ausbildungsplätze zu vergeben. Bei Herren Conrad wurden die vielfältigen Fragen rund um die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch geklärt und geübt.
 
Über Pflegeberufe und Berufe im Sozialwesen referierte H. Wenelken vom Diakonissen Bildungszentrum Speyer/Mannheim. Bettina Dausch, von der Berufsbildenden Schule Hauswirtschaft/Sozialpädagogik aus Ludwigshafen stand Rede und Antwort zum Bildungsangebot ihrer Einrichtung im Sozialbereich.
 
Ein interessanter und informativer Tag, so wurde das Angebot von den Teilnehmern beurteilt, das fast schon zum festen Jahresprogramm der Peter-Gärtner-Realschule plus gehört. Der Termin für den nächsten BO-Tag steht schon fest. Es wird der 26. September 2013 sein.
 
Bild und Text: fg
 
21.09.2012