Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
(Laotse)

 

 

Menükarten

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

Potenzialanalyse in Rheinlandpfalz - Wir sind Pilotschule

 

 

 

ECDL-Prüfungszentrum

 

Aktion Tagwerk

 

Abstimmen bei Schulhomepage.de

 

 

 

Speyer Kurier vom 07.09.2011

 

Fit für die Bewerbung. 3. Berufsinformationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus.


Großes Interesse der Schüler. Fachleute aus der Wirtschaft standen Rede und Antwort.

 

Böhl-Iggelheim Wie bewerbe ich mich richtig? Was ist bei einer Bewerbung wichtig? Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch? Wie wichtig und hilfreich ist ein Praktikum? Wie läuft ein Einstellungstest ab? Wie und wo finde ich überhaupt einen Ausbildungsplatz und was sind die Voraussetzungen dazu? Fragen über Fragen die einer Antwort bedurften und an einem Informationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus, Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 beantwortet wurden.

Magdalena Czwojdrak hatte mit ihren Lehrerkolleginnen und Kollegen ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Zahlreiche Firmen und Institutionen aus der Region konnten zur Mitwirkung gewonnen werden. „Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahren haben wir uns entschlossen die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder durchzuführen“ bemerkte Magdalena Czwojdrak „Wir glauben einfach, dass es ein wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler ist und ihnen damit ein Rüstzeug für ihre zukünftige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz mitgegeben wird“ ergänzte die Schulleitein Lisa Kasprowiak.

Herr Paul Damm von der Handwerkskammer informierte in seinem Vortrag über die Möglichkeiten der Berufsorientierung. Er betonte die Wichtigkeit von Praktikas, zum einen die, die von der Schule angeboten werden, aber auch von freiwilligen Informationen und Tätigkeiten in Firmen. Diese Freiwilligkeit, in den Bewerbungsunterlagen erwähnt, macht immer einen positiven Eindruck. Bei dem HWK Handwerk wurden sowohl Vorträge angeboten als auch praktische Übungen wie das Training eines Vorstellungsgespräches geübt. Das Gleiche gilt für Herrn Franz von der  Deutschen Rentenversicherung. Frau Lochner von der IHK referierte unter dem Thema „Dein Weg“ über den Werdegang vom Schüler über die Bewerbung zum Azubi.  Herr Lang-Zörner von der Agentur für Arbeit  gab praktische Tipps zu den vielfältigen Fragen über Vorstellung und Bewerbung. Die Referate fanden regen Zuspruch. Vor den Sälen bildeten sich regelmäßig  Schlangen von Schülerinnen und Schülern, die auf den nächsten Vortrag warteten.

Die berufsbildende Schule aus Neustadt, so wie die FOS Schifferstadt informierten über  ihr breitgefächertes Weiterbildungsangebot. Desgleichen informierte der in Speyer ansässige  Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung e.V. (VFBB e.V.), über die Hilfen die Schülern ohne Abschluss und Lehrstelle zu teil werden können

Die Technischen Werke Ludwigshafen stellten nicht nur ihre Ausbildungsberufe vor. Hier standen auch Azubis Rede und Antwort. Und diese Möglichkeit wurde von den Schülern recht ausgiebig genutzt. Die Techniker-Krankenkasse klärte die 10 Klassen über Ausbildungsplätze auf und gab Infos zur Versicherung. Dass die Landwirtschaftskammer vielfältige Ausbildungsplätze vermittelt, dürfte den Wenigsten bekannt gewesen sein.

Erfreulicherweise werden die Teilnehmenden Firmen am Infotag der PGS immer mehr. So waren die  Thüga Energienetzte mit Auszubildenden und der Leiterin für Öffentlichkeitarbeit, Petra Kuchenbecker, zu ersten Mal vertreten. Und auch die in Schifferstadt ansässige Firma KSI Klaus Stahl hatte mit Maximilian Liebisch einen sachkundigen und kompetenten Ansprechpartner an die PGS geschickt. Die Firma Stahl ist hauptsächlich auf die industrielle Beschichtungstechnik spezialisiert. Maximilian Liebisch erzählte stolz, dass seine Firma die Stahlkonstruktion der Kuppel im Berliner Reichstag beschichtet und damit wetterunabhängig gemacht hat.

Bei der Ausführung eines echten Einstellungstests rauchten so manche Köpfe, besonders bei der Beantwortung der Mathematikaufgaben, zu deren Lösung kein Taschenrechner verwendet werden durfte. Und in einem simulierten Vorstellungsgespräch, zu dem die Bewerberinnen und Bewerber eine Bewerbungsmappe mitbringen mussten, wurde bei den Herren Conrad und Fritz  die Praxis geübt.

Dass die Bundeswehr ein so weitgefächertes Ausbildungsangebot für Schulabgänger bereit hält erstaunte die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler.

Ein interessanter und informativer Tag, so wurde das Angebot von den Teilnehmern beurteilt, das bestimmt in das feste Programm der Peter-Gärtner-Realschule plus aufgenommen werden wird. Wort und Bild kajef

 

Fit für die Bewerbung (Speyer Kurier)