Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
(Laotse)

 

 

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PGRS+ Böhl-Iggelheim gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938


Die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule Böhl-Iggelheim und ihre Klassenleiterin Martina Heil hatten eingeladen, um gemeinsam mit Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Johannes Zehfuß, MdL, an einen der dunkelsten Tage deutscher Geschichte zu erinnern. Aber auch, um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. „Wir sind uns bewusst, dass wir alle gemeinsam etwas tun müssen, damit sich so etwas nicht wiederholen kann“, so ihr Credo. Sie fanden eindrückliche Bilder und Worte, um die Katastrophe des Nationalsozialismus nachzuzeichnen, ihr aber auch die positiven Entwicklungen seit 1945 gegenüberzustellen. Mit jedem von ihnen dargestellten Ereignis, das die Rechte der jüdischen Bevölkerung nach der Machtergreifung beschnitt, löschten sie eine Kerze eines Siebenarmigen Leuchters. Mit jeder beschriebenen Verschärfung der sogenannten Nürnberger Rassengesetze, warfen sie einen Buchstaben des Schriftzuges “Freiheit“ zu Boden, bis diese sprichwörtlich mit Füßen getreten wurde. Aber die Kerzen wurden auch wieder entzündet, denn nach der Niederlage des 3. Reiches erhielten jüdisches Leben und jüdische Kultur wieder eine Heimat in Deutschland und so gibt es zum Beispiel seit 2011 eine neue Synagoge in Speyer. Und doch endete die Veranstaltung nachdenklich, denn die Parallelen zwischen der Verfolgung der Juden damals und der Gewalt gegenüber Flüchtlingen heute sind leider allzu deutlich und die Brandanschläge auf Flüchtlingseinrichtungen erinnern an die Vorgänge vom 11. November 1938.

 


Die Klasse 10a mit ihren Gästen
Die Klasse 10a mit ihren Gästen

 

 

 


Text und Foto: Markus Jung