Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
(Joachim Ringelnatz)

 

 

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“Der fliegende Holländer“ geht an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim vor Anker


Das ein oder andere Kindergesicht drückte durchaus Überraschung aus, als die Vorstellung so richtig losging. So nahe waren die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe echten Opernsängern wohl noch nie gekommen. Und sie waren von der Kraft und der Lautstärke der Stimmen sichtlich beeindruckt. Klassische Musik wird in dieser Altersgruppe selten gehört und Opernarien außerhalb der Schule vielleicht nie. Umso wichtiger, dass die „Kinderoper Papageno“ aus Wien dieses Werk von Richard Wagner kindgerecht aufbereitet hatte. Dazu fungierten die Figuren auch als Erzähler, erklärten zunächst die Kunstform Oper und machten die recht komplexe Handlung dann regelrecht zum Kinderspiel. Dabei durfte es auch gerne lustig werden, als sich zum Beispiel die Figuren lauthals stritten, welche denn nun die wichtigste des Stückes sei. Besonders fesselnd auf die Zuschauer wirkte auch, dass das Ensemble kurzerhand um 12 Kinder der PGRS+ erweitert worden war und die Mitschülerinnen und Mitschüler in Kostümen und sogar Sprechrollen auf der Bühne mitwirkten. Diese mutigen Schauspieldebütanten erhielten denn auch einen begeisterten Applaus. Ihre professionellen Kollegen kamen im Anschluss gar nicht hinterher, die zahlreichen Fragen ihres Publikums zu beantworten. So wurde der Einstieg in die Welt der Oper ein Erlebnis und zur sinnvollen Ergänzung des Musikunterrichtes.

 
 


Die jugendlichen Darsteller während der Aufführung …
 

 


… und das gesamte Ensemble beim verdienten Schlussapplaus.

 

 

Text und Fotos: Markus Jung