Du kannst einen Menschen nichts lehren; du kannst ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.
(Galileo Galilei)

 

 

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Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim freut sich über regen Zuspruch beim Tag der Offenen Tür


Viele Eltern nutzen mit ihren Kindern die Gelegenheit, die einzige integrative Realschule plus im Umkreis zu besuchen. Die angehenden 5.-Klässler erkundeten zunächst das unbekannte Schulgebäude und wurden dabei von einem Programm gefesselt, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Sie konnten sich an physikalischen oder chemischen Experimenten versuchen, eigenen Schmuck basteln, die Computersäle besuchen oder sich Goethes Zauberlehrling vorspielen lassen. Währenddessen ließen sich die Eltern das Konzept der Schule erläutern. Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak, Konrektor Thomas Hasenöhrl und die pädagogische Koordinatorin Magdalena Hellstern stellten die PGRS+ als Ganztagsschule vor. Sie erklärten, dass es in jedem Jahrgang die klassischen Halbtagsklassen gibt, für die eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte angeboten wird, aber auch immer “echte Ganztagsklassen“ eingerichtet sind, die am Nachmittag sieben Wochenstunden zusätzlichen Unterricht haben. Somit erfahren diese Kinder eine sehr intensive Betreuung durch ihre Fachlehrkräfte und müssen keine Hausaufgaben erledigen. In den Mittagspausen gibt es ein Essensangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften. Diese bieten jedem Kind ein offenes Angebot, das von Angeln über Spazierengehen bis zu Entspannungsübungen für jede und jeden etwas bereithält. 
Danach schilderte das Schulleitungsteam die Vorteile einer integrativen Realschule plus. Diese liegen vor allem darin, dass alle Kinder bis zur 8. Klasse im vertrauten Klassenverband unterrichtet werden. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird dabei dem individuellen Lern- und Arbeitstempo jedes Einzelnen durch Angebote mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden Rechnung getragen. Elisabeth Kasprowiak verwies in diesem Zusammenhang auf wissenschaftliche Ergebnisse der Hamburger Erziehungswissenschaftler Bastian und Vieluf, wonach der gemeinsame Unterricht sowohl den Schwächeren als auch den Stärkeren nutzt.

Erst ab Klasse 9 werden dann abschlussbezogene Klassen gebildet, wobei im Berufsreifezweig der PGRS+ eine Praxisklasse angeboten wird. In dieser besuchen die Jugendlichen die Schule lediglich an vier Tagen in der Woche und absolvieren am fünften ganzjährig ein Betriebspraktikum. Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchen die Schule fünftägig und bereiten sich so auf eine Berufsausbildung oder auch immer häufiger auf den Besuch eines Gymnasiums vor.
Die neuen 5.-Klässler können während des gesamten Februars ganztägig im Sekretariat der PGS angemeldet werden.


 

Jungen Besucherinnen beim Schmuck basteln
Die jungen Besucherinnen der PGS konnten in der Schmuck-AG basteln …

 

Chemische Experimente
… oder komplizierte chemische Experimente durchführen.

 

Text und Fotos: Markus Jung