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Paradebeispiel generationenübergreifender Zusammenarbeit


Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus geben Seniorinnen und Senioren Hilfestellung zur Handhabung von Handys


Wie sich Jugendliche zum Wohle der älteren Generation einbringen können, haben Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus bei einer Veranstaltung des Seniorenbeirates im Clubhaus des Seniorenclubs Böhl-Iggelheim eindrucksvoll demonstriert.

Ziel der Veranstaltung war die Einweisung älterer Personen in die Bedienung von Handys. Dieses Kommunikationsmittel wird auch von Senioren, vor allem dann, wenn sie alleinstehend sind und auf schnelle Hilfe von Familienangehörigen, Freunden oder Pflegepersonal angewiesen sind, als unverzichtbare Kommunikationshilfe geschätzt. Der “potentielle Lebensretter“ Handy würde dem betroffenen Personenkreis mit Sicherheit noch mehr sinnvolle Dienste erweisen, wenn da nicht eine gewisse Hemmschwelle bei der Handhabung dieser Geräte vorhandenwäre.

Über Methoden, wie älteren Personen diese Kommunikationshilfe näher gebracht werden könnte, hat der Seniorenbeirat in seinen Sitzungen mehrfach diskutiert und kam dabei auf die Idee, Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus als Referenten zu gewinnen. Sechs Schülerinnen und Schüler - mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Frau Bünger - erklärten sich spontan bereit, an diesem Vorhaben persönlich mitzuwirken. Das Einfühlungsvermögen und die Geduld der Jugendlichen einerseits, sowie die Akzeptanz bei den älteren Personen andererseits, waren beeindruckend. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem vorbildlichen Einsatz nicht nur eine wichtige Hilfestellung geleistet, sondern auch einen fruchtbaren Dialog zwischen Senioren und Jugend hergestellt und somit zu einer rundum geglückten Veranstaltung beigetragen.

 

Handyschulung für Senioren
Den Handys konnten in Zusammenarbeit so einige Geheimnisse entlockt werden.

 

Am Ende der “ersten Unterrichtsstunde“ hatten die Seniorinnen und Senioren den Wunsch geäußert, diese Art generationenübergreifender Wissensvermittlung nach einer gewissen Zeit weiterzuführen.

In der Zwischenzeit müssen die anwesenden Seniorinnen und Senioren jedoch ihre “Hausaufgaben“ verrichten, indem sie die erlernten Bedienungsschritte mit ihrem Handy zuhause fleißig üben.


Herbert Hengler, Seniorenbeirat