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Der Comedian Osman Citir besucht die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Der Newcomer aus Birkenau machte mit seinem Comedy- und Motivationsprogramm „Comedy macht Schule“ Station an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS). Zu Beginn setzte er sich mit Klischees auseinander, denen er wegen seiner türkischen Herkunft ständig begegnet. Da ließ sich wunderbar ein weiter Bogen zu all jenen Vorurteilen spannen, die seinen Zuhörern mit unterschiedlichsten ausländischen Wurzeln nur allzu bekannt sind und auch die „humorlosen und pedantischen Deutschen“ blieben nicht verschont. Mit türkischem Ghetto-Akzent trieb Citir damit seinem Publikum Lachtränen in die Augen. Tränen anderer Art flossen, als er den Schülerinnen und Schülern am Beispiel seines krebskranken Bruders klarzumachen versuchte, dass es neben Humor und Toleranz auch Durchhaltevermögen und Zusammenhalt braucht, um das Leben zu meistern.

 

Osman Citir auf der Bühne
Osman Citir auf der Bühne …


Er schilderte seinen schulischen und beruflichen Werdegang und versuchte den Jugendlichen am eigenen Beispiel zu zeigen, dass „Null-Bock“ nirgendwo hinführt, sondern nur echte Anstrengung und ehrliche Leistungsbereitschaft zum gewünschten Erfolg führen. „Wer erfolgreich werden will, muss andere erfolgreich machen“, lautete sein Credo, denn nur „wer anderen hilft, erfährt auch selbst Hilfe“.

 

Osman Citir mit der Klasse 8a
… und beim Besuch der Klasse 8a


„Nie aufgeben, auch nicht bei schlechten Noten oder Ablehnungen bei Bewerbungen“, lautete sein Tipp auch im Anschluss an den eigentlichen Auftritt, als er die Klassen 8a und 9d im Klassensaal besuchte. Osman Citir, der auch Vorsitzender des Vereins „Integration durch Bildung Bergstraße e.V.“ ist, setzt auf eine Langzeitwirkung seines Programms, die er nicht zuletzt mittels Fragebögen erreichen will, die von den Jugendlichen direkt nach der Show und dann wieder nach zwei Monaten zu bearbeiten sind. Die Lehrerinnen und Lehrer der PGS werden ihm in acht Wochen berichten können. 


Fotos und Text: Markus Jung