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Peter-Gärtner-Realschule plus veranstaltet Lernwerkstatt Internet für Schüler und Eltern


Unterricht einmal anders: in der Klasse 7a der Peter-Gärtner-Realschule plus wurde ein Workshop zum Thema Internet mit dem Titel „check the web“ mit der Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz/medien+bildung.com durchgeführt. Referent Stefan Mayr befragte die Schülerinnen und Schüler zum Verhalten im Internet, welche Webseiten sie besuchen, wie viel Zeit sie in der Woche im Netz verbringen und welchen Medienhelden, zum Beispiel aus Onlinespielen, sie haben. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet, vor allem die sogenannten sozialen Netzwerke, täglich, einige durchaus mehrere Stunden. Interessant ebenfalls, dass den Jugendlichen bekannt ist, dass der Zugang zu Facebook erst ab 13 Jahren erlaubt ist, sie aber auch wissen, wie man diese Hürde umgehen und sich schon vor dem 13. Geburtstag anmelden kann; so erhalten dann Minderjährige Werbung für Flirtcafés, Wettbüros und Unerwünschtes per Mail.

 

Lukas, Kelly, Laura, Mücahid und Marcel und ihre Lehrerin Bettina Kratzer haben sichtlich Spaß im Internet
Lukas, Kelly, Laura, Mücahid und Marcel (v.l.n.r.)
und ihre Lehrerin Bettina Kratzer haben sichtlich Spaß im Internet


Mayr zeigte einen Videoclip zum Thema Cybermobbing und dessen Folgen, bevor er in Gruppen Themen wie Persönlichkeitsrechte im Internet oder auch verschiedene Formen des Cybermobbings untersuchen ließ. Dazu wurde u. a. während des Workshops von den Schülerinnen und Schülern  eine Umfrage in der Schule durchgeführt.

Ein Informationsabend für Eltern ergänzte die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern;  viele Eltern nutzten diesen, um sich mit dem hochsensiblen Thema auseinanderzusetzen, das in immer mehr Familien sichtlich an Bedeutung gewinnt. Die Eltern wurden dabei sowohl durch den Referenten als auch die Jugendlichen selbst über die Inhalte und Ergebnisse ihrer Arbeit im Workshop informiert. Im Mittelpunkt standen die Gefahren der sozialen Netzwerke im Besonderen und des Internets im Allgemeinen. Dabei waren etliche Eltern sichtlich überrascht, womit ihre Kinder im Internet tagtäglich konfrontiert sind; einige werden den Umgang mit den sozialen Netzwerken sicherlich noch einmal überdenken. Klar wurde aber auch, dass ein bloßes Verbieten nichts nutzt, denn die Kinder würden sich dann bei Freundinnen oder Freunden anmelden und über diese den Zugang zum Internet und den sozialen Netzwerken nutzen. So bleibt in erster Linie das zu tun, was sich diese Veranstaltung von medien+bildung.com zur Aufgabe macht, nämlich Jugendliche und Eltern zu informieren und auf Gefahren hinzuweisen. Es fand ein gelungener Abend mit informativen Präsentationen der Klasse und einer angeregten Diskussion der Eltern statt.


Text: Bettina Kratzer, Markus Jung
Foto: Markus Jung