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Adventsbasar der Peter-Gärtner-Realschule plus in Böhl-Iggelheim kommt sehr gut an


Neuer Termin am Donnerstagabend erweist sich als großer Erfolg


Pünktlich und zum allerersten Mal um 17:00 Uhr an einem Donnerstagabend begrüßte die Schulleiterin Frau Kasprowiak herzlich die zahlreichen Gäste im Foyer der Wahagnieshalle. Sie nutzte  die Gelegenheit, die lange Tradition und die Bedeutung dieses Festes für die PGS hervorzuheben und dankte allen Beteiligten, natürlich den Schülerinnen und Schülern, aber auch vielen fleißigen Eltern, dem Kollegium und nicht zuletzt dem Förderverein der Schule.

Dieser ist seit langer Zeit Rückgrat und eine treibende Kraft hinter den Kulissen des Basars und daher hatten sich Frau Böhn, Frau Seitz, Frau Conrad, Frau Bohn und der Konrektor der Schule, Herr Hasenöhrl, einen besonders langen Applaus verdient. Frau Kasprowiak dankte ihnen nicht nur für die langjährige ehrenamtliche Aktivität, sie gab auch den gemeinsamen sehr gut vorbereiteten Rückzug aus dem Fördervereinsvorstand bekannt.

Danach überreichte die Schulleiterin einen Scheck an die Organisatoren des Böhl-Iggelheimer Hungermarsches, der in den letzten 37 Jahren die stolze Summe von 1,9 Millionen Euro aufgebracht hat. Immer dabei und mit ihrem ehemaligen Konrektor Herrn Frahs unter den Initiatoren des Marsches: die Peter-Gärtner-Schule! Die diesjährige Spendensumme der Schule von 1632,50 Euro geht passender weise an ein Bildungsprojekt in Tansania, wo eine Schulküche errichtet und mit entsprechenden Geräten ausgestattet werden wird.
 

Scheckübergabe Hungermarsch


Dann bestimmten die Schülerinnen und Schüler das Geschehen auf der Bühne. Der Wahlpflichtfachkurs Musik moderierte und gestaltete unter der Leitung von Frau Weisenburger ein unterhaltsames Programm, bei dem gesungen, getanzt und musiziert wurde. Mit Nina Dunst, Marina Sauerhöfer und Nico Bullinger führten Schüler der 9. Jahrgangsstufe gekonnt durch das Programm, das durch die Schulband eröffnet und beschlossen wurde. Die Klassen 5b, 6a und 6b steuerten Lieder und phantasievoll choreographierte Tänze bei und übten sich dabei fleißig im weihnachtlichen Gebrauch ihrer neu erlernten Fremdsprache Englisch.

Im Anschluss ging es vorbei an einem Märchenzelt mit Lagerfeuer und Gitarrenmusik in das Schulgebäude und damit zu den liebevoll gestalteten Ständen der Klassen, die allesamt in den letzten Wochen gesägt, gehämmert, gebastelt, gekocht und gebacken hatten, um ihren Gästen ein abwechslungsreiches Angebot an Leckereien und Handgemachtem anbieten zu können. Dort wartete man nun erwartungsvoll auf Eltern, Freunde, Großeltern und andere Kunden, um seine Waren an die Frau und ein wenig Bares in die Klassenkassen zu bringen. Im überaus reichhaltigen Angebot befanden sich Adventskränze, Windlichter, Kerzen und natürlich Weihnachtsgebäck - aber auch Marmeladen, Badekugeln, Minikrippen und Fensterbilder. Wie bereits üblich gehen auch 2012 wieder 10% der Einnahmen als Spende an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." Dieser ist bestrebt, die Mittel in erster Linie in schulische Projekte des tsunamigeschädigten Landes fließen zu lassen. Wer danach vom Stöbern, Bummeln  und Naschen erschöpft war, hatte sich eine kurze Rast bei Kaffee und Kuchen verdient, die durch die musikalische Untermalung durch die „Igglemer Spatze“ unter der Leitung von Frau Jessica Simon noch besser mundeten als ohnehin.
 

Basarverkauf


Als echte Überraschungsgäste warteten 10 fahrende Gesellen in Kluft auf, die das Ende der Wanderschaft einer der ihren feierten - eine Erfahrung der besonderen Art für angehende Handwerker in der Schülerschaft und Berufsorientierung aus erster Hand. Die Gesellen baten darum, die Nacht vielleicht in der Schule verbringen zu dürfen, was ihnen zur Adventszeit selbstverständlich nicht abgeschlagen werden durfte – wenn auch in Ermanglung eines weihnachtlich anmutenden Stalles ganz klassisch in den Räumen der Schule. Als der Basar gegen 21:00 Uhr sein Ende fand, waren, trotz aller Anstrengung, zufriedene Gesichter zu sehen – das neue Konzept ist angenommen worden!


Text: Markus Jung

Bilder: Franz Gabath