Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim verabschiedet den Abschlussjahrgang 2019


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss, aber auch mit viel Abschiedsschmerz ging die diesjährige Entlassfeier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) zu Ende.

"Unter Druck wurden wir zu Diamanten" – unter diesen launigen Wahlspruch hatten die 92 Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen die Veranstaltung gestellt. Und tatsächlich können die Jugendlichen die PGRS+ selbstbewusst und optimistisch verlassen, waren die Aussichten auf eine glänzende Zukunft doch nie so gut wie derzeit. Einen wichtigen Schritt haben die Jugendlichen nun zurückgelegt, ob mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss I oder dem Berufsreifeabschluss, beide ermöglichen den Einstieg in das Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Und ein immer größerer Teil der Jugendlichen plant genau das als nächsten Schritt, mehr als die Hälfte wird eine gymnasiale Oberstufe besuchen.

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak begrüßte zunächst die Gäste der sehr gut besuchten Abschlussfeier, die von den Abgangsschülerinnen und -schülern und deren Lehrkräften organisiert worden war. Es folgte ein herzlicher Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit des vergangenen Jahres, der nicht nur dem Kollegium und ihrem Schulleitungsteam galt, sondern auch der Schulsekretärin Sylvia Albrecht, dem Hausmeister Dietmar Fink, dem äußerst engagierten Schulelternbeirat (SEB) mit Anja Köglmeier und Michael Gabel als Vorsitzenden und dem Förderverein, die alle von großer Bedeutung für den Erfolg der Schule seien. Bürgermeister Peter Christ unterstrich diesen beeindruckenden Erfolg, der dem großen Engagement aller Beteiligten zu verdanken sei. Auch hier war eine gewisse Wehmut unüberhörbar, da sich mit dieser Abschlussfeier nicht nur die Vertreterinnen des SEB, sondern auch die Schulleiterin verabschiedeten. Erstere verlassen gemeinsam mit ihren Kindern die PGRS+, letztere tritt mit Ablauf dieses Schuljahres ihren Ruhestand an.

Dann wurde das Mikrofon an das Moderatorenduo der Feier übergeben: Michelle Gutfrucht und Nico Scheuer führten humorvoll durch ein kurzweiliges Programm. Es wurde vor allem gesungen und getanzt, die Klasse 9c zeigte den Sketch „Die Vertretungsstunde“ und die Klasse 10a bat zu einem Geschicklichkeits- und Ratespiel.

Mit den Abschlusszeugnissen erhielten Vivienne Grosch und Cedric Fromm die Buchpreise der Ministerin für Bildung für besonderes Engagement, die Schulpreise für vorbildliches Verhalten bekamen Jaqueline Schäfer und Dennis. Cedric Fromm wurde außerdem mit dem Buchpreis der Stiftung Pfalz-Metall für seine hervorragenden Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet.

 



Der Schulelternbeirat wird verabschiedet

 



Die Klasse 10a veranstaltete ein Bilderrätsel:
Welcher Lehrer könnte hier dargestellt sein?

 



Der Abschlussjahrgang 2019

 

 

 

 


Text und Fotos: Markus Jung

 

 

Galerie

 

 

 

 

 

 

 

Schultour Organspende zu Gast bei Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Kurz vor ihrer Schulentlassung stellten sich die beiden 10. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) in der letzten Schulwoche einem überaus ernsten Thema. Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz (IO-RLP) war eingeladen, um über ihre hochaktuelle Thematik zu informieren und Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten. Dabei erklärte Ellen Medlock, Medizinstudentin und Vertreterin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), den medizinischen Hintergrund von Organ- und Gewebetransplantationen, während Hans-Peter Wohn, selbst Leber-Transplantierter und Mitbegründer der IO-RLP, aus seiner eigenen Erfahrung berichten konnte. Er lebt bereits seit über 25 Jahren mit einem Spenderorgan! Als altersgemäßer Einstieg in die Thematik diente der eigens zu diesem Zweck produzierte Film „Entscheidend ist die Entscheidung - Der Aufklärungsfilm über Organspende“ mit Joko und Klaas. Unterstützt wird diese Aktion in Schulen unter anderem durch den gemeinnützigen Verein „Junge Helden“, der deutschlandweit und ergebnisoffen über Organspende aufklärt. Dabei gilt, ein „Junger Held“ ist, wer sich mit diesem sensiblen Thema überhaupt auseinandersetzt, darüber spricht und eine persönliche Entscheidung trifft: egal, ob für oder gegen die Spende! In diesem Sinn war die Aula der PGRS+ an diesem Vormittag voller Helden, denn die Schülerinnen und Schüler initiierten ein sehr lebhaftes und intensives Gespräch über Pro und Kontra und ihre ganz persönlichen Gedanken und Überzeugungen. Somit hatte sich sowohl für Ellen Medlock als auch Hans-Peter Wohn die Fahrt nach Böhl-Iggelheim gelohnt.

 

 


Die Schüler erhielten vielfältiges Infomaterial

 

 

 


Text und Foto: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

 

 

Englischsprachiges Theaterstück an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Dieses Mal war die Mittelstufe an der Reihe, ihre Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Das White Horse Theatre war zu Gast bei den 7. und 8. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+), ein pädagogisches Tourneetheater, das ausschließlich englischsprachige Stücke an deutschen Schulen aufführt. Zur Aufführung kam mit „All’s Well That Ends Well“ eine Komödie von Shakespeare, die zu diesem Zweck in ein etwas moderneres Englisch umgeschrieben worden war. Sie erzählt die Geschichte von Helena und ihrer Entschlossenheit Bertram zu heiraten - egal welche Gefahren oder Schwierigkeiten sich ihr in den Weg stellen. Das Drama benutzt überraschende Elemente, um unterschiedliche Aspekte von Beziehungen zu untersuchen, ein Thema das dichter nicht an den Interessen der Jugendlichen sein konnte. Werden Helena und Bertram letzten Endes zusammen sein? Falls sie es sein sollten, wird alles gut gehen? Spätestens als eine Lehrerin als mögliche Braut auf die Bühne geholt wurde, hatte das Ensemble das Interesse seines Publikums restlos gewonnen!

 



Die Mittelstufeschülerinnen und –schüler folgten
dem englischsprachigen Stück hochkonzentriert, ...

 




… vor allem als Lehrerin Stefanie Köhl
plötzlich zur Braut der Hauptfigur wurde!

 

 

 



Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim führt Kompetenzanalyse Profil-AC durch


Einen Schultag der gänzlich anderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) im Rahmen der Kompetenzanalyse Profil-AC. Statt Mathematik und Englisch standen das Bauen einer Murmelbahn oder das Basteln einer 3D-Geburtstagskarte auf dem Stundenplan. Und dass sie dabei von ihren Lehrkräften genau beobachtet wurden, machte diese Aufgaben sicherlich nicht einfacher!

Ziel des Verfahrens ist es, grundlegende Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen zu erkennen, um sie im Anschluss zielgerichtet in ihrer persönlichen beruflichen oder schulischen Orientierung beraten zu können. Deshalb steht am Ende ein ganz individuelles Kompetenzprofil. Auf dessen Grundlage werden die Jugendlichen dann von einem Coach und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt werden. In welche schulische oder berufliche Richtung sie sich dabei beraten lassen, hängt ganz von ihren Interessen und Stärken ab - und nun auch von den Ergebnissen der Kompetenzanalyse.

 



Nicole baut aus Schaschlikspießen und Knete ein Haus, …

 

 


… während sich Sarah an einer 3D-Geburtstagskarte versucht.

 

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim richtet Berufs- und Studienorientierungstag aus


Was tun nach der Schule? Sollte man in eine Berufsausbildung gehen? Oder lieber weiter die Schule besuchen? Aber welcher Beruf, welche Schule passt am besten zu mir? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Bei ungefähr 230 Ausbildungsberufen und einer schwer überschaubaren Schullandschaft bestimmt keine einfachen Fragen!

Um ihren Schülerinnen und Schülern diese Entscheidungen zu erleichtern, lud die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) bereits zum zehnten Mal zum Berufs- und Studienorientierungstag ein. Dabei treffen Jugendliche der Jahrgänge acht bis zehn auf Unternehmen und Schulen der Region, um den nächsten Schritt der Berufsorientierung anzubahnen. Der siebte Jahrgang geht den umgekehrten Weg und besucht Unternehmen vor Ort zu Betriebsbesichtigungen. Da die PGRS+ sowohl die Berufsreife als auch den Qualifizierten Sekundarabschluss I anbietet, sind die Interessen der Absolventinnen entsprechend unterschiedlich. Um dem gerecht zu werden, umfasst die Auswahl der Gäste und der besuchten Betriebe ein breites Spektrum.

Zur Schullaufbahnberatung waren gleich mehrere weiterbildende Schulen vor Ort. Die Berufsbildenden Schulen aus Ludwigshafen und Speyer informierten über die Bildungsgänge ihrer Beruflichen Gymnasien, die mit verschiedenen Schwerpunkten zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Die Fachoberschulen aus Haßloch und Schifferstadt stellten ihr Modell vor, in nur zwei Jahren eine Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. Und die IGS Speyer rundete das Angebot ab.

Im Bereich der Berufsorientierung lieferten die Industrie- und Handelskammer Pfalz und die Handwerkskammer der Pfalz allgemeine Informationen und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. Konkreter wurde es bei den Unternehmen selbst. Die Flugzeugwerke Aeorspace Speyer, TE Connectivity Speyer, die Technischen Werke Ludwigshafen, die Deutsche Rentenversicherung und viele weitere Unternehmen stellten eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe vor.

Bestens informiert verließen die jungen Erwachsenen für diesen Tag ihre Schule und sind nun gefordert, ihre weitere Schul- oder Berufslaufbahn aktiv voranzutreiben.

 

 


Es präsentierten sich neben kaufmännischen …

 

 


… auch viele technische Berufe.

 

 


Viele Schülerinnen und Schüler der PGRS+ wollen aber auch das Abitur erreichen:
hier informiert die BBS Neustadt über ihre Möglichkeiten

 

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung