Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber.
Jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.

Bertolt Brecht (Shen Te in "Der gute Mensch von Sezuan")

 

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Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim verabschiedet den Abschlussjahrgang 2018


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss, aber auch mit viel Abschiedswehmut ging die diesjährige Entlassfeier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) zu Ende.  
 
"Die Stars gehen – die Fans bleiben" – unter diesen launigen Wahlspruch hatten die 94 Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen die Veranstaltung gestellt. Und tatsächlich können die Jugendlichen die PGRS+ selbstbewusst und optimistisch verlassen, waren die Aussichten auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft doch nie so gut wie derzeit. Einen wichtigen Schritt dahin sind die Jugendlichen nun gegangen, ob mit dem Qualifizierten Sekundarabschluss I oder dem Berufsreifeabschluss, beide ermöglichen den Einstieg in das Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule.
 
Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak begrüßte zunächst die Gäste der sehr gut besuchten Abschlussfeier, die von den Abgangsschülerinnen und -schülern und deren Lehrkräften organisiert worden war. Es folgte ein herzlicher Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit des vergangenen Jahres, der nicht nur dem Kollegium und ihrem Schulleitungsteam galt, sondern auch der Schulsekretärin Sylvia Albrecht, dem Hausmeister Dietmar Fink, dem äußerst engagierten Schulelternbeirat mit Anja Köglmeier und Michael Gabel als Vorsitzenden und dem Förderverein, die alle von großer Bedeutung für den Erfolg der Schule seien. Die Vertreterin des Rhein-Pfalz Kreises Eva Triffterer betonte dann auch genau diesen beeindruckenden Erfolg, der auch aus ihrer Sicht dem großen Engagement aller Beteiligten zu verdanken sei.  
 
Dann wurde das Mikrofon an das Moderatorenduo der Feier übergeben: Nicolas Klein und Kevin Orth führten temperament- und humorvoll durch ein kurzweiliges Programm. Es wurde vor allem gesungen und getanzt, die Klasse 9c zeigte den Sketch „Between Lovers“ und David Pallmann beeindruckte mit seinem Können am Klavier.
 
Mit den Abschlusszeugnissen erhielten Eileen Magin und Pascal Bierbaum die Buchpreise der Ministerin für Bildung für besonderes Engagement, die Schulpreise für vorbildliches Verhalten bekamen Venera Topalli und Rainer Weinstock und schließlich verlieh der Schulelternbeirat den Schulsozialpreis an Jamie Lindenzweig für sein Engagement im Interesse der Schule. Nicolas Klein wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Pfalz-Metall für seine hervorragenden Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet.
 


Sketch der Klasse 9c
Der Sketch der Klasse 9c spielt im Kino
 

 

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak mit den Preisträgerinnen und Preisträgern
Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak
mit den Preisträgerinnen und Preisträgern der PGRS+
 

 

Abschlussjahrgang 2018
Der Abschlussjahrgang 2018
 

 


 
Text: Markus Jung
Fotos: Dr. Isabell Müller

 

 

 

 


 
 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim begeht Anne-Frank-Tag 2018


Gemeinsam mit 150 Schulen im gesamten Bundesgebiet beteiligte sich die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) am Anne-Frank-Tag »Helfen und Widerstand«. Mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler setzten an diesem Aktionstag am 12. Juni ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus und für eine demokratische Gesellschaft. Dazu erinnerten sie mit einer Plakatausstellung des Anne-Frank-Zentrums an mutige Menschen, die sich der Judenverfolgung der Nationalsozialisten widersetzten.

Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unter Leitung von Sascha Liebhauser lud dazu den Böhl-Iggelheimer Arbeitskreis "Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus" um Werner Scarbata ein. Die AG präsentierte den Gästen die Ausstellung gemeinsam mit der Klasse 9c. Diese hatte sich in den Wochen zuvor mit ihrer Klassenleiterin Anne Weiler intensiv mit Menschen beschäftigt, die auf verschiedene Arten gegen den Nationalsozialismus kämpften und Anne Frank und ihre Familie beziehungsweise andere jüdische Flüchtlinge unter Einsatz ihres eigenen Lebens unterstützt hatten.

Einen besonderen Bezug konnten die Böhl-Iggelheimer Jugendlichen dabei zur Hamburger Lehrerin Elisabeth Flügge gewinnen, die ihre jüdischen Schülerinnen unterstützt und außerdem jüdischen Bekannten bei der Flucht aus Deutschland geholfen hatte. Ab 1940 durfte Elisabeth Flügge nicht mehr als Lehrerin unterrichten, dennoch setzte sie sich bei der Geheimen Staatspolizei für eine jüdische Mutter ein und konnte deren Deportation hinauszögern. Im Juli 1943 nahm sie bei sich zuhause eine jüdische Familie auf, die tatsächlich bis zum Kriegsende bleiben konnte. 1976 zeichnete die israelische Gedenkstätte Yad Vashem sie als »Gerechte unter den Völkern« aus.

Ihr Mut und die Selbstlosigkeit der anderen Helfer und Widerständler beeindruckten die Jugendlichen stark. Umso wichtiger fanden sie es, über diese kleine Minderheit der Widerständler im Dritten Reich Bescheid zu wissen. Eine Meinung, die sie an diesem Tag mit den Mitgliedern des Arbeitskreises, ihren Lehrerinnen und Lehrern und ihrer Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak teilten.

 



Jacqeline Schaefer und Michelle Gutfrucht stellen Zvi Aviram vor,
der einer jüdischen Widerstandsgruppe angehörte


 


Van Hoang Phan mit dem Plakat Anne Franks,
der zentralen Figur der Ausstellung



 


Text: Markus Jung
 
Fotos: Sascha Liebhauser

 



 
 
 

Aktion am Anne-Frank-Tag


Wir haben uns am 12.06.2018 mit dem Anne-Frank-Tag beschäftigt. Die AG "Schule ohne Rassismus  - Schule mit Courage" hat Plakate von Menschen verschiedener  Widerstandsgruppen vorgelesen und präsentiert. Es waren auch Gäste (Arbeitskreis Böhl-Iggelheim für Vielfalt - gegen Rassismus) da, die Menschen dazu motivieren, zu helfen. Außerdem war die Klasse 9c da, die sich in den letzten Wochen mit dem Thema Rassismus und Anne Frank beschäftigt hat.


 

 

 

 

 

 

 


Text: AG "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
Fotos: Sascha Liebhauser



zur Galerie

 

 

 

 

 

Theater am Ehrenbreitstein wieder zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


Das Koblenzer Theater hat es sich zur Aufgabe gemacht, gesellschaftlich relevante Themen in eigenen Stücken auf die Bühne zu bringen. Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) wiederum ist als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" daran interessiert, ihre Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts mit eben solchen Inhalten zu konfrontieren. Da liegt es für Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak nahe, nicht nur mit dem Böhl-Iggelheimer Arbeitskreis "Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus" um Werner Scarbata zusammenzuarbeiten, sondern auch das junge Ensemble um Regisseur Gabriel Diaz regelmäßig einzuladen. Besonders freute es sie, dass bei dem diesjährigen Stück "Mein Nachbar, der Flüchtling" dann auch mehrere Mitglieder des Arbeitskreises im Foyer der Wahagnies-Halle zu Gast waren. In der Aufführung für die Jahrgänge 9 und 10 trifft Marie unvermittelt auf einen neuen Nachbarn, einen Fremden, einen Flüchtling sogar. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Geschichte über Vorurteile und Fremdenhass, aber auch Neubeginn und Hoffnung. Das Stück versucht, hinter die Fassaden zu schauen, und zwar hinter die Fassaden beider Figuren! So soll das junge Publikum nicht nur Bassem, dem Flüchtling, sondern auch Marie, der fremdenfeindlichen Deutschen näher kommen. Dass das gelungen ist, zeigt das intensive Gespräch, das die Schauspieler Annika Woyda und Sascha Tiwi mit den Schülerinnen und Schülern der PGRS+ im Anschluss führten und die Nachbereitung des Stücks im Unterricht. Da ist es fast schon ausgemachte Sache, dass dieses Ensemble auch im nächsten Jahr Böhl-Iggelheim besuchen wird.



Mitglieder des Arbeitskreises „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“
zu Gast an der PGRS plus

 

 


Annika Woyda und Sascha Tiwi in ihren Rollen… ...

 

 


... und im Gespräch mit ihrem Publikum

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

Segelflugzeug auf dem Schulhof der Peter-Gärtner Realschule plus Böhl-Iggelheim


Die Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner Realschule plus in Böhl-Iggelheim staunten nicht schlecht, als sie ein echtes Segelflugzeug auf dem Schulhof vorfanden. Das war natürlich kein Zufall, sondern von der Klassenlehrerin der Klasse 5b Dr. Isabell Müller sorgsam geplant. Nachdem nämlich die Klasse 5b im Fach Nawi (Naturwissenschaften) den Körperbau der Vögel erarbeitet hat, schaute sie sich nun an, wie sich der Mensch dieses Wissen über die Vögel zunutze gemacht und Flugzeuge nach ähnlichen Grundprinzipien gebaut hat. Das Flugzeug wurde vom Flugsportverein Kusel e.V. bereitgestellt. Die Piloten Gerd Rudolph, Dennis Rudolph, Roland Sauer und Walter König beantworteten die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler und sorgten so für strahlende Kinderaugen. Anschließend durften sich die Schülerinnen und Schüler ins Cockpit des Flugzeugs setzen und sich so einmal selbst wie Piloten fühlen. Vielen Dank an den Flugsportverein Kusel e.V. für diese spannende und unvergessliche Unterrichtsstunde!

 


Die Klasse 5b mit ihrer Klassenlehrerin Dr. Isabell Müller

 



Pilot Gerd Rudolph erklärt die Funktion der Landeklappen

 

 

Dominik als Pilot
 

 

 


Text und Fotos: Dr. Isabell Müller