Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
(Chinesische Weisheit)

 

 

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Peter-Gärtner-Realschule plus besucht zu Weihnachten das Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim


In der letzten Schulwoche vor Weihnachten machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim auf den Weg zu einem Überraschungsbesuch. Sie hatten eine Gitarre und eine Geige im Gepäck, Noten und Texte zweier Weihnachtslieder und jede Menge Geschenke. Ihr kleiner Fußmarsch führte sie einmal quer durch Iggelheim zum Seniorenzentrum. Dort überraschten sie die Bewohnerinnen nicht nur mit ihren Liedern, sondern auch mit den Geschenken, die die Kundinnen des Drogeriemarktes Rossmann in den Wochen zuvor gespendet hatten. Viele dieser Geschenke waren von Kindern mit Weihnachtskarten und –grüßen versehen und von den Auszubildenden des Unternehmens liebevoll verpackt worden. Auf insgesamt fünf Stationen trugen die Jugendlichen die Weihnachtslieder mit der Gitarrenbegleitung ihres Klassenlehrers Martin Wittmann vor. Dass mit Dennis Imo zudem ein Schüler seine Klasse mit der Geige unterstützen konnte, rundete die gelungene Veranstaltung vollends ab. Die Seniorinnen der Tagespflege ließen es sich dann nicht nehmen, ihrerseits den Jugendlichen ein Weihnachtsständchen zu bringen. Anja Rorich, Vertreterin des Drogeriemarktes Rossmann, war sich mit Schulleiter Markus Jung schnell einig, dass man das im kommenden Jahr unbedingt wiederholen müsse.

 


Die Klasse 9b singt mit Gitarren- und Geigenbegleitung

 


Die Geschenke wurden von Böhl-Iggelheimer Bürgerinnen gespendet

 


Jung und Alt freuten sich gemeinsam über die Geschenkeaktion

 

 

Text und Fotos: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

 

Klasse 10b der Peter-Gärtner-Realschule plus besucht Gedenkstätte Buchenwald und Weimar
– ein Artikel der Schülerinnen und Schüler


Wir, die Klasse 10b, besuchten vom 03. bis 04. Dezember 2019 die Stadt Weimar, sowie die Gedenkstätte Buchenwald. Christian Jensch, unser Guide, führte uns herum. Es war sehr interessant und wir alle waren sehr betroffen. Daher ist es für uns kaum zu glauben, dass es heutzutage immer noch Deutsche gibt, die rechtsextremistisch eingestellt sind. Man sollte schließlich aus der Vergangenheit lernen und es in der Zukunft besser machen. Da unsere Reise sehr früh begann, fuhren wir direkt von der Gedenkstätte in die Jugendherberge.

Es durfte natürlich nichts von der Goethe- und Schiller-Stadt Weimar fehlen, deswegen wurden wir am nächsten Tag von einer ehemaligen Deutsch— und Geschichtslehrerin aus der DDR, Frau Engelhardt, durch die wunderschöne Stadt geführt. Es war ein sehr schönes und interessantes Erlebnis. Nach der Führung konnten wir den Weimarer Weihnachtsmarkt besuchen, der wirklich sehr zu empfehlen ist.

Nochmals recht herzlichen Dank an unseren lieben Klassenlehrer Stefan Erbe und natürlich auch an Ulrike Maley für die gute und gelungene Organisation. Sie waren ein super Team!

Wir bedanken uns auch beim Förderverein der PGRS+, der uns mit einer großzügigen Spende finanziell sehr geholfen hat.

 

 

Gedenktafeln auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald
Gedenktafeln auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald

 

 

 Die Klasse 10b mit ihrem Lehrer Stefan Erbe bei einer Stadtführung in Weimar
Die Klasse 10b mit ihrem Lehrer Stefan Erbe bei einer Stadtführung in Weimar

 

 

 


Text: Faran Khan
Fotos: Ulrike Maley




 

 

 

 

Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim feiert ihren traditionellen Adventsbasar


Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und die Böhl-Iggelheimer wüssten kaum ihre Lieben zu beschenken ohne die immer neuen Ideen des Adventsbasars der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+). So war es nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr wieder viele Besucher zu den liebevoll gestalteten Ständen der einzelnen Klassen strömten. Diese hatten in den letzten Wochen gesägt, gehämmert und gebastelt, gekocht und gebacken, um ihren Gästen ein abwechslungsreiches Angebot an Originellem und Außergewöhnlichem bieten zu können. Endlich konnten sie nun Eltern, Freunde und Ehemalige begrüßen, um Präsente an die Frau und nebenbei ein wenig Bares in die Klassenkassen zu bringen. Im reichhaltigen Angebot fanden sich Kerzen, Badekugeln, Etagèren, Öle, Kräutersalze, Geschenkboxen und selbstverständlich Weihnachtsgebäck, aber auch kunstvoll gestaltete Leuchten, Marmeladen und hochwertiger Christbaumschmuck aus Holz.

Abseits der Stände wurden die Gäste durch ein Bühnenprogramm unterhalten, das von den Schülerinnen der PGRS+ selbst gestaltet worden war. Die Schülersprecher Lisa Schlaps und Faran Khan moderierten das eigens zu diesem Anlass geschaffene Weihnachtsmusical, bei dem unter Beteiligung fast aller Jahrgänge gesungen, musiziert und gespielt wurde. Neben der Trompeten-AG und zweier Tanz-AGs traten dabei vor allem Ejona Krasniqi und Faza Shala als Gesangssolistinnen in Erscheinung.

Lediglich zur Scheckübergabe durch Schulleiter Markus Jung an die Hungermarsch-Veranstalter um Reinhold Saur übernahmen die Erwachsenen kurz die Bühne. Die diesjährige Spendensumme von 1250.- Euro wurde durch die Teilnahme zahlreicher Schülerinnen am „Sozialen Tag“ aufgebracht.

Ohne die sehr engagierte Unterstützung des Fördervereins und des Schulelternbeirates allerdings, wäre eine Veranstaltung dieser Größe für die Klassen und ihre Lehrerinnen und Lehrer nur schwer zu stemmen. Wie üblich gehen auch 2019 wieder 10% der Einnahmen als Spende an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt.

 



Die Klasse 8c hatte großen Spaß an ihrem Verkaufsstand

 

 


Für das leibliche Wohl war gesorgt

 

 


Reinhold Saur (dritter von links) freute sich mit Schulleiter Markus Jung
über 1250.- Euro für das Projekt „Ökumenischer Hungermarsch Böhl-Iggelheim“

 

 


Am Weihnachtsmusical waren Schülerinnen und Schüler fast aller Jahrgänge beteiligt

 

 

 


Text: Markus Jung
Fotos: Janine Schneider

 

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim froh über großen Zuspruch beim Tag der Offenen Tür

Das Schulleitungsteam um Rektor Markus Jung freute sich sichtlich, so vielen Gästen das Konzept der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) vorstellen zu dürfen. Im Zentrum stand dabei das Ganztageskonzept der Schule, das von beeindruckenden 80% der Schüler genutzt werde. Es ermögliche vor allem in den Hauptfächern sieben Stunden mehr Unterricht pro Woche und verbessere die Leistungen aller Schüler enorm. In sechs Stunden Mathematik, Englisch oder Deutsch lasse sich der Stoff eben gründlicher vermitteln als in nur vier Stunden. Markus Jung veranschaulichte das mit der Bitte an die Eltern, sich ihren typischen Arbeitsalltag in Betrieb oder Haushalt vorzustellen und sich dann auszumalen, sie hätten für dieselbe Arbeit die anderthalbfache Zeit zur Verfügung. Keine Frage, dass dann sowohl Arbeitsergebnis als auch Arbeitsatmosphäre besser wären.


Konrektor Thomas Hasenöhrl betonte, dass die PGRS+ eine Realschule plus in integrativer Form sei. Das habe den Vorteil, dass die Schüler länger im vertrauten Klassenverband blieben und über vier Jahre von gleich zwei Klassenleitern unterrichtet werden könnten. So entstünden stabile und verlässliche Bindungen, die ein störungsfreies und erfolgreiches Lernen begünstigten. Davon profitierten nachweislich alle Schüler, leistungsstärkere wie leistungsschwächere. Er machte das an den schulischen Erfolgen der letzten Jahre deutlich: über 30% der Absolventen setzten ihre Schullaufbahn an einer gymnasiale Oberstufe fort und viele studierten sogar. Das gängige Vorurteil, integrative Systeme seien nur für schwächere Schüler sinnvoll, konnte er so überzeugend widerlegen.

Die Pädagogische Koordinatorin Magdalena Hellstern ergänzte, dass die beiden Klassenleiter ihre Schützlinge durch die gemeinsamen Jahre so gut kennen würden, dass sie diese bezüglich ihres weiteren schulischen oder beruflichen Weges sehr individuell beraten könnten. Sie wies darauf hin, dass die PGRS+ die Jugendlichen und ihre Eltern in diesem wichtigen Bereich auch mit Hilfe zahlreicher außerschulischer Partner unterstütze.

Währenddessen erkundeten die zukünftigen 5.-Klässler zunächst das Schulgebäude und wurden dabei von einem Programm unterhalten, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Sie konnten sich an physikalischen oder chemischen Experimenten versuchen, an einer Mathematik-Werkstatt teilnehmen, die Computersäle besuchen oder einfach einen Spieleparcours in einer der Schulturnhallen zum Toben nutzen.

Die neuen 5.-Klässler können ab Montag, 03.02.2020, im Sekretariat der PGRS+ angemeldet werden. Alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage zu finden: www.peter-gaertner-realschuleplus.de.

 

 


Der Schulelternbeirat kümmerte sich um das leibliche Wohl

 



Schule kann sichtlich Spaß machen, …

 



… vor allem, wenn man lustige Ideen für den Unterricht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johannes Zehfuß am Schulbesuchstag des Landtages zu Gast an der PGRS+ Böhl-Iggelheim


Das Datum des 9. November steht in der deutschen Geschichte für gewaltsame und gewaltlose Revolutionen, es steht für das Aufeinandertreffen demokratischer und autokratischer Kräfte: 1918 parlamentarische Demokratie und Räterepublik, 1938 Menschenrechte und Rassismus, 1989 Freiheitsdrang und Autokratie. Das Datum ist Aufforderung, sich der Bedingungen von Freiheit und Demokratie zu vergewissern und die historischen Ereignisse durch Einbeziehung aktueller Fragestellungen auf die Gegenwart und Zukunft zu beziehen.

Vor diesem Hintergrund will der Landtag mit dem Projekt „Schulbesuchstag 9. November“ Jugend und Politik in den Dialog bringen. Schülerinnen und Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, mit Landtagsabgeordneten, die an diesem Tag Schulen in ganz Rheinland-Pfalz besuchen, über Politik zu diskutieren. Auch wenn der Ausgangspunkt die geschichtlichen Ereignisse des 9. Novembers sind, geht es im Rahmen des Schulbesuchstags um die generelle Auseinandersetzung mit politischen Themen.

Und so nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der PGRS+ das Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 zu einem intensiven Austausch mit Johannes Zehfuß, Repräsentant des Wahlkreises Mutterstadt im Landtag. Sie hatten die historischen Geschehnisse mit ihrem Geschichtslehrer Stefan Erbe besprochen, aber auch die aktuellen Geschehnisse in Halle in den Blick genommen. Daraus war der Entschluss entstanden, das KZ Buchenwald bei Weimar zu besuchen und sie freuten sich sichtlich, dass der Förderverein der PGRS+ die Hälfte der Kosten dieser ganz besonderen Klassenfahrt tragen wird. Wie konnte es dazu kommen, wieso scheinen so viele Menschen nichts aus diesen schrecklichen Ereignissen gelernt zu haben, was kann jeder Einzelne tun, damit sich das nicht wiederholen kann? Die großen Fragen der deutschen Geschichte und der deutschen Gegenwart beschäftigten die Jugendlichen und ihren Besucher. Johannes Zehfuß war sichtlich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit der 16-Jährigen und bestärkte sie in ihrem Vorhaben, Buchenwald zu besuchen, konnte er doch von seinen eigenen Eindrücken vor Ort berichten und wie stark sie auch ihn beeinflusst hatten. Nach der Reise der Klasse im Dezember will man sich wieder treffen, um diese Eindrücke gemeinsam aufzuarbeiten.

 



Johannes Zehfuß (3.v.l.) mit der Klasse 10b und Klassenleiter Stefan Erbe

 

 

 

 

Text und Foto: Markus Jung