Die einzige Begrenzung, das Morgen zu verwirklichen, werden unsere Zweifel von heute sein.
(Franklin D. Roosevelt)

 

 

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Praxisklasse im Berufsorientierungscamp


Ende November stand für die Praxisklasse der PGS erneut die Berufsorientierung im Vordergrund. Mit vier Mitarbeitern der Geniefabrik und der Klassenlehrerin verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 9c drei Tage in der Jugendherberge in Neustadt, wo ein umfangreiches Programm zur Vorbereitung des Berufslebens absolviert wurde.
Wie schreibe ich eine gute Bewerbung? Wie führe ich ein überzeugendes Vorstellungsgespräch? Wie sieht eigentlich ein Einstellungstest aus? Die Antworten auf diese Fragen erarbeite die Klasse überwiegend in praktischen Übungen, wobei das umfangreiche Programm, das jeweils von 9 bis 17 Uhr dauerte, durch soziale Spiele aufgelockert wurde.
Am Ende verließen die Schülerinnen und Schüler die Jugendherberge müde, mit vielen Informationen und einem Stick, der neben umfangreicher Hilfe für den Start ins Berufsleben auch professionell angefertigte Bewerbungsfotos enthält. Was soll jetzt noch schiefgehen? Viel Erfolg beim Start in den Beruf!

 

Praxisklasse im Berufsorientierungscamp

 

 

 

 

 

 

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim freut sich über großen Zuspruch beim Tag der Offenen Tür


Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Konrektor Thomas Hasenöhrl freuten sich sichtlich, den zahlreichen Gästen aus den benachbarten Grundschulen das Konzept der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) vorstellen zu können. Sie betonten vor allem, dass die PGRS+ in den letzten Jahren einen ganz besonderen Weg eingeschlagen hat, um eine der wenigen integrativen Realschulen plus mit klasseninternen Lerngruppen im Land zu werden. Denn dieses Modell hat den Vorteil, dass die Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klassenstufe 8 im vertrauten Klassenverband bleiben können und in dieser Zeit von zwei Klassenleiterinnen und einer möglichst kleinen Gruppe von Fachlehrkräften unterrichtet werden. Diese gestalten auch den Nachmittagsunterricht der Ganztagesklassen beziehungsweise die freiwillige Lernzeit, die Halbtagsklassen zusätzlich angeboten wird. So entstehen stabile und verlässliche Bindungen, die ein störungsfreies und erfolgreiches Lernen sehr begünstigen.

Erst ab Klasse neun werden dann abschlussbezogene Klassen gebildet, vor allem damit im Berufsreifezweig eine Praxisklasse angeboten werden kann. In dieser besuchen die Jugendlichen die Schule lediglich an vier Tagen in der Woche und absolvieren am fünften Tag ganzjährig ein Betriebspraktikum. Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchen die Schule fünftägig und bereiten sich so auf eine Berufsausbildung oder auf den Besuch eines Gymnasiums vor. Die Koordinatorin der Berufs- und Studienorientierung Magdalena Hellstern wies darauf hin, dass die PGRS+ die Jugendlichen auf diesem Weg mit Hilfe zahlreicher außerschulischer Partner unterstützt und in den Klassenstufen acht und neun dieser Thematik eine Wochenstunde widmet.

Währenddessen erkundeten die angehenden 5.-Klässler zunächst das Schulgebäude und wurden dabei von einem Programm unterhalten, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Sie konnten sich an physikalischen oder chemischen Experimenten versuchen, an einer Mathematik-Werkstatt teilnehmen, die Computersäle besuchen oder einfach einen Parcours in der Turnhalle zum Toben nutzen.

Die neuen 5.-Klässler können ab Freitag, dem 15.02.2019 im Sekretariat der PGRS+ angemeldet werden. Alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage zu finden: www.peter-gaertner-realschuleplus.de.

 

 


Die Schulleitung und …

 

 


… der Schulelternbeirat stellen sich vor

 

 

 


Text und Fotos: Markus Jung

 

 

Galerie

 

 

 

 

 

 

 

PGRS+ Böhl-Iggelheim gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938


Die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule Böhl-Iggelheim und ihre Klassenleiterin Martina Heil hatten eingeladen, um gemeinsam mit Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Johannes Zehfuß, MdL, an einen der dunkelsten Tage deutscher Geschichte zu erinnern. Aber auch, um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. „Wir sind uns bewusst, dass wir alle gemeinsam etwas tun müssen, damit sich so etwas nicht wiederholen kann“, so ihr Credo. Sie fanden eindrückliche Bilder und Worte, um die Katastrophe des Nationalsozialismus nachzuzeichnen, ihr aber auch die positiven Entwicklungen seit 1945 gegenüberzustellen. Mit jedem von ihnen dargestellten Ereignis, das die Rechte der jüdischen Bevölkerung nach der Machtergreifung beschnitt, löschten sie eine Kerze eines Siebenarmigen Leuchters. Mit jeder beschriebenen Verschärfung der sogenannten Nürnberger Rassengesetze, warfen sie einen Buchstaben des Schriftzuges “Freiheit“ zu Boden, bis diese sprichwörtlich mit Füßen getreten wurde. Aber die Kerzen wurden auch wieder entzündet, denn nach der Niederlage des 3. Reiches erhielten jüdisches Leben und jüdische Kultur wieder eine Heimat in Deutschland und so gibt es zum Beispiel seit 2011 eine neue Synagoge in Speyer. Und doch endete die Veranstaltung nachdenklich, denn die Parallelen zwischen der Verfolgung der Juden damals und der Gewalt gegenüber Flüchtlingen heute sind leider allzu deutlich und die Brandanschläge auf Flüchtlingseinrichtungen erinnern an die Vorgänge vom 11. November 1938.

 


Die Klasse 10a mit ihren Gästen
Die Klasse 10a mit ihren Gästen

 

 

 


Text und Foto: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

 

Zertifikatsverleihung an zwei Schülerinnen nach der Leuphana-Sommerakademie


Sichtlich mit Stolz nahmen Ende Oktober im Feierabendhaus der BASF Michelle Gutfrucht und Sophie Christ bei einer Feierstunde ihre Zertifikate entgegen. Diese bescheinigen ihnen mit ausführlichen Texten, dass die beiden Jugendlichen in ihren Sommerferien drei Wochen intensiv am Programm der Leuphana-Sommerakademie in Bad Hersfeld teilgenommen haben. Finanziert wurde das Projekt unter anderem von der BASF und der Agentur für Arbeit, Ludwigshafen.
Michelle und Sophie haben sich im Camp, das von 32 Jugendlichen aus der Region besucht wurde, mit ihrer Zukunft, mit ihren schulischen Leistungen und ihrer persönlichen Entwicklung beschäftigt und können jetzt zum Beispiel in Fächern wie Mathematik und Deutsch deutliche Lernfortschritte vorweisen.
Ein Jahr lang werden die Schülerinnen nun noch intensiv nachbetreut, um dann gut für den Weg ins Berufsleben vorbereitet zu sein.

 


Elisabeth Kasprowiak mit zwei Schülerinnen
Die Rektorin der Peter-Gärtner-Realschule plus Elisabeth Kasprowiak
gratuliert zum Erwerb des Zertifikats.

 

 

 

Text und Foto: Markus Jung

 

 

 

 

 

 

„Demokratie-Kampagne“ zu Gast bei Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim


„Erinnern – fühlen – verstehen – handeln“ lautet das Motto der Demokratie-Kampagne Das andere Leben. Ihr Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Geschichte auf eine besondere Art zu vermitteln. Sie sollen sie unmittelbar erfahren, kritisch hinterfragen und dabei lernen, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Wie erreicht sie das? Sie lässt den Schauspieler Thomas Darchinger gemeinsam mit dem Musiker Wolfgang Lackerschmid die Lebensgeschichte des Holocaust-Überlebenden Solly Ganor erzählen. In seiner Autobiographie schildert der Autor in eindringlichen Bildern vier schreckliche Jahre, in denen die meisten seiner Familienangehörigen, seiner Freunde, seiner Lehrer und Bekannten ermordet wurden und er selbst oftmals nur um Haaresbreite dem Tod entging. Täglich, ja stündlich war er Zeuge von Mord und Gewalt und von Demütigung und Verzweiflung seiner Angehörigen. Die Veranstaltung, deren Schirmherrschaft unter anderen Ministerpräsidentin Malu Dreyer innehat, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler der PGRS+ sichtlich. Sie bot nicht nur Anlass für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass zu sensibilisieren, sondern auch begreifbar zu machen, dass Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erkämpft und verteidigt werden müssen, von jedem Einzelnen. Auch von den Schülerinnen und Schülern der PGRS+.

 


Thomas Darchinger und Wolfgang Lackerschmid
Thomas Darchinger (l.) und Wolfgang Lackerschmid 

 


Schüler im Publikum
… beeindruckten ihr Publikum sichtlich

 

 

 

Text und Fotos: Markus Jung