Unsere Abschlussfahrt nach Meransen, Südtirol


Am 11.02.2017 war es endlich soweit. 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a fuhren für 6 Tage in den kleinen Ort Meransen, um dort die Skipisten unsicher zu machen.

Samstagmorgens, nachdem das Gepäck verstaut war und wir uns verabschiedet hatten, fuhr der Bus um 8 Uhr ab. Nach etwa einer Stunde Fahrt machten wir Halt in Pforzheim, wo eine andere Klasse in den Bus zustieg, welche uns in den nächsten elf Stunden Gesellschaft leisten sollte. Während der 12-Stunden-Fahrt hörten wir Musik durch die Musikbox von Samuel und manche sangen ab und zu mit. Um circa 20 Uhr kamen wir endlich an und mussten unser Gepäck noch bis zur Pension tragen. Am Oberkamperhof angekommen, wurden uns sofort die Zimmer zugeteilt. Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte, wurden wir zum Abendessen gerufen - wir hatten Hunger!

Am nächsten Tag hieß es um 8 Uhr Frühstück, sodass wir gleich danach unsere gemietete Ski-und Snowboardausrüstung im nahegelegenen Verleih abholen konnten. In unseren Skisachen ging es die Skipiste "Brunnerlift" runter, die direkt neben dem Oberkamperhof liegt; schon setzten sich einige beim Abstieg auf den Hosenboden. Als jeder seine Ausrüstung erhalten hatte, ging es zu den ersten Fahrversuchen auf Skiern und Snowboards auf die Piste. Der Anfang war schwer, doch nach jedem Sturz kam immer mehr Sicherheit fürs Fahren. Mittags ging es in die Skischule, um unsere Ski- und Snowboardkünste auszuarbeiten. Jeder musste erst ein bis zwei Mal Übungen zum Bremsen machen, danach ging es für die Skifahrer an einen steileren Hang, während die Snowboarder weiter trainierten. Nach circa einer Stunde war die erste Skistunde vorbei und wir machten uns erschöpft auf den Weg zur Pension, um zu duschen. Dass der Oberkamperhof schon etwas älter war, merkten wir daran, dass sich jeweils nur zwei Leute föhnen durften, sonst flog die Sicherung raus ... Nachdem wir das dreigängige Abendessen verputzt hatten, gingen wir hoch und durften uns noch den Rest des Abends selbstständig beschäftigen. Manche spielten im Aufenthaltsraum Karten, während es sich andere im Zimmer gemütlich machten und redeten. Fast die Hälfte der Klasse schaute einen Film, da Samuel einen Beamer und ein Laptop mitgenommen hatte.

 

 

Am nächsten Morgen wachten viele mit Muskelkater auf, doch trotzdem gingen einige Leute mit Frau Haag den kleinen Ort Mühlbach erkunden, während die anderen sich entweder noch in der Pension ausruhten oder sich mit den neu erlernten Ski- und Snowboardkünsten auf der Piste ausprobierten. Mittags liefen wir zur Seilbahn, die uns auf den Gitschberg beförderte. Da wir noch zwei Stunden Zeit hatten, bis der Skikurs anfangen sollte, setzten wir uns in eine Skihütte und stärkten uns. Als es dann endlich so weit war, wurden die Skifahrer in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen aufgeteilt, was jeweils von der vorherigen Leistung abhing. Jede Gruppe erhielt jeweils einen Skilehrer, während die Snowboarder in einem Kurs zusammenblieben. Nach dem Unterricht fuhren wir mit einem Bus zurück zur Pension, sodass wir die schwere Ausrüstung nicht tragen mussten. An diesem Abend durften wir noch für eine Stunde die Umgebung erkunden.  

Die nächsten zwei Tage ging es für die letzten Skikurse nochmals auf den Gitschberg. Bevor wir mittwochs dorthin gingen, machten wir morgens eine Wanderung im Altfasstal.

 

 

Am letzten Tag gingen wir zum letzten Mal Skifahren im Skigebiet Vals. Dort gibt es eine etwas flachere Piste für die Leute, die sich immer noch nicht so sicher auf den Skiern fühlten. Aber es gibt auch steilere Pisten, sodass die Skifahrer oder Snowboarder, die ziemlich gut fahren konnten, dort fahren konnten. Nachmittags gaben wir unsere Ausrüstung zurück, packten unsere Koffer und machten alles abfahrtbereit, sodass wir morgens gleich losfahren konnten. Abends durften wir zwei bis drei Stunden in die Disco und trafen auf andere Klassen. Wir tanzten mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Klassen, während Judith sogar mit einem Lehrer tanzte!

Leider hatte sich Julia am Fuß verletzt und Selina hatte gesundheitliche Probleme, sodass sie ins Krankenhaus mussten, aber sie ließen sich dadurch die Laune nicht verderben.  

Freitagmorgens begann die lange Heimfahrt, wir bekamen allerdings angenehme Begleitung einer Klasse aus Pforzheim. Gegen 17 Uhr kamen wir an der Schule an und wurden freundlich von allen empfangen.

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Hößler und Frau Haag, die jeden Spaß mitgemacht haben und ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. Ein Dank geht auch an den Förderverein der Peter-Gärtner-Realschule plus, der mit einer großzügigen Spende die Teilnahme an der Klassenfahrt für eine unserer Mitschülerinnen ermöglichte.


Vanessa Hofmann, 10a