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(Galileo Galilei)

 

 

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Unsere Klassenfahrt nach Südtirol
 

Die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule-plus Böhl-Iggelheim auf Klassenfahrt in Südtirol
„Warme Socken, Pullover, T-Shirt...  hab ich die Skijacke eingepackt?“

So ging es wahrscheinlich jedem aus der Klasse, der mit nach Südtirol wollte und auf den letzten Drücker noch schnell den Koffer gepackt hatte.

Meransen, ein kleiner Ort im Eisacktal, war unser Ziel für die Abschlussfahrt vom 3. bis zum 9. März dieses Jahres. Von dort aus standen uns die Skipisten Gitschberg, Jochtal und Vals zur Auswahl.

Samstagmorgens war es dann endlich soweit. Um 9 Uhr trafen wir uns alle, mit oder ohne Begleitung, am PGS-Haupteingang und warteten auf den Bus, der uns von Böhl-Iggelheim bis nach Meransen bringen sollte. Die knapp 600 Kilometer waren ein ganzes Stück Strecke, welche wir nach fast 12 Stunden Fahrt endlich überstanden hatten. Nach dieser Bustour war jeder wie erschlagen und alle hatten „Guten Hunger“ während der Fahrt gesammelt. Doch wir mussten noch unsere Koffer an die Pension tragen und dazu hatte grob gesehen keiner Lust. Der Oberkamperhof war für unsere jungen Augen eine regelrechte Absteige, was vielleicht an der langen Fahrt lag. Die Pension ist ein umfunktioniertes Bauernhaus und es hat schon einige Gruppen von Skineulingen beherbergt.

 

Klassenfahrt 10a nach Südtirol



Dort angekommen wollten wir nur noch auf unsere Zimmer und hofften, dass es noch Abendessen geben würde.  Tatsächlich bekamen wir noch Nudeln mit Tomatensoße und Fruchtjoghurt als Nachtisch.

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, da wir um 10:30 Uhr zum nahegelegenen Ski- und Snowboardverleih mussten, um die gemietete Ausrüstung abzuholen. Keiner war davon begeistert, da wir die schlauchende Busfahrt noch in den Knochen hatten. Doch dann hieß es: „Auf den Hintern setzten und die Piste runter!“, denn der Oberkamperhof lag direkt neben der Skipiste „Brunnerlift“ und wir konnten auf dem Hosenboden fast ins Ortszentrum von Meransen rutschen.

Danach hieß es Skier oder Snowboards angeschnallt und ab ging es zur Skischule und unseren Skilehrern Armin und „Helle“. Diese nahmen unsere Skifahrer unter ihre Fittiche und die „Boarder“ hatten es mit unserer Begleitlehrerin Frau Schneeganß zu tun.
Natürlich war aller Anfang schwer aber mit jedem Sturz kam mehr und mehr die Sicherheit fürs Fahren. Auch mit dem Schlepplift hatten einige ihre Probleme und diese bis zu Letzt behalten.
Als sich dann der Tag dem Ende zuneigte und das Abendessen verputzt war, durften wir noch ein wenig die Ortschaft auf ein mögliches „Nachtleben“ prüfen.

Am nächsten Morgen, wurde die haus nahe Piste in Beschlag genommen und den ganzen Tag zum Trainieren genutzt. Erschöpft dennoch nicht müde wurde am Abend ein wenig gefeiert oder im Aufenthaltsraum gespielt. Doch die letzten vier Tage hieß es dann: „Hoch auf den Gitschberg !“

Diesem Ruf folgten wir mit Begeisterung, besonders wegen des am Sonntag gefallenen Neuschnees und trotz des  damit verbundenen Nebels. So war am Montag die Aussicht zwar stark eingeschränkt, doch an den restlichen drei Tagen, bot sich uns ein herrliches Panorama. Da das Fahren auf einer Höhe von bis zu 2500 Metern sehr schlauchend ist, mussten wir ab und zu eine Skihütte aufsuchen, um uns zu stärken. Bei Bratwurst mit Pommes oder den berühmten Germknödeln ließ sich der hohe Preis verkraften und es schmeckte herrlich. 
Die Tage vergingen viel zu schnell und wir wurden besser und besser. Mittwochs dann die lang erwartete Nachtfahrt, die direkt neben der Pension stattfand, sie war zwar kurz, aber dennoch ein voller Erfolg.

Leider hatte Frau Schneeganß einen kleinen Unfall. Sie hatte sich den Zeigefinger gebrochen und  am Mittelfinger die Kapsel gerissen. Trotzdem hielt sie das nicht auf, sich am vorletzten Tag mit der Snowboardgruppe das benachbarten Skigebiet Vals anzuschauen und in Beschlag zunehmen. Auch von dort hatte man eine herrliche Aussicht und trotz kleiner Schneeschauer war das Wetter perfekt.

Auch der letzte Tag und das damit zusammenhängende Aufräumen, Skiausrüstung abgeben und die die Heimreise vergingen wie im Flug.

An dieser Stelle möchten wir alle uns noch einmal bei Frau Schneeganß und Herrn Hößler,  unserem Klassenlehrer, ganz herzlich bedanken.