Es gehört zu Menschen überfordert zu werden. Sonst kommt das Beste, was er vermag, nicht zur Wirklichkeit.
(Karl Jaspers)

 

 

Menükarten

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

Potenzialanalyse in Rheinlandpfalz - Wir sind Pilotschule

 

 

 

ECDL-Prüfungszentrum

 

Aktion Tagwerk

 

Abstimmen bei Schulhomepage.de

 

 

 

Die Praxisklasse


Viele Schülerinnen und Schüler unterliegen im Verdrängungswettbewerb um offene Ausbildungsstellen Schülern mit Realschulabschluss oder Abitur. Unsere Schule hat deshalb im Rahmen ihres Ganztagsangebots ein Konzept zur besseren Vermittlung dieser im Berufsleben oft benachteiligten Jugendlichen entwickelt. Dieses Konzept ist integriert in den Praxistag. Wesentlicher Kern dieses Projektes ist, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler unserer 9. Berufsreifeklassen die Möglichkeit hat, über das ganze Schuljahr hinweg sich jeden Mittwoch auf das Berufsleben vorzubereiten. Sie können in diesem Jahr in 1 bis maximal 4 Betrieben Erfahrungen für das Berufsleben sammeln. Unterbrochen werden diese Praxistage durch theoretische Teile, in denen sie in der Schule von Lehrern und externen Partnern auf den Beruf vorbereitet werden.
 

Die Vorteile einer solchen Praxisklasse für die SchülerInnen:
 
- Die Schüler sind in der 9. Berufsreifeklasse zeitlich näher am Ausbildungsbeginn (das Blockpraktikum war bereits Mitte der 8. Klasse.
- Die Schüler können (müssen aber nicht) in bis zu drei verschiedenen Betrieben testen, für welchen Beruf sie am besten geeignet sind.
- Schüler mit weniger guten Noten können in der Praxis beweisen, dass sie für einen Beruf tauglich sind.
- Die Schüler können in den Betrieben aufgrund ihres Alters in viele Arbeitsprozesse vor Ort eingebunden werden, also nicht nur „schauen“, sondern auch „anpacken“.
 

Die Vorteile einer solchen Praxisklasse für die Betriebe:
 
- Die Betriebe können mögliche Bewerber für eine Ausbildungsstelle auf ihre Eignung testen.
- Die Betriebe gehen keine Verpflichtung ein, einen Schüler über einen bestimmten Zeitraum behalten zu müssen. Bei „Unverträglichkeit“ wird die Schule den Schüler zurück nehmen bzw. in einen anderen Betrieb vermitteln.
- Die Bürokratie für die Betriebe wird auf das Notwendigste beschränkt.
 

Zur Organisation

An diesem Projekt können – wie eingangs erwähnt – nur SchülerInnen teilnehmen, die in der Ganztagsschule angemeldet sind. Grund dafür ist, dass der Unterricht, der am Praxistag nicht gehalten werden kann, auf die Nachmittage verlegt wird (siehe „Stundenplan“). Deshalb ist sowohl bei den SchülerInnen als auch bei den Eltern eine hohe Motivation die Voraussetzung für eine Teilnahme am Praxistag.
 
 

Magdalena Hellstern
Pädagogische Koordinatorin
 

 

 

Präsentation der Praxisklasse als PDF-Datei

Flyer Praxisklasse

Download Formulare